Die Partien zwischen Mittel- und Hinterländnern sind bekannt für viel Brisanz, Emotionen und Tore. Auch dieses Derby, welches ungewöhnlicherweise Mittwochs stattfand, bot Einiges. Bei Teufen-Bühler fehlten die Stammkräfte Bär und Creo, weswegen Coach Pedaci einige Umstellungen machen musste. Im Tor stand Sandro Ehrbar, welcher nach sehr langer Verletzungspause sein Comeback feiern durfte und einige Male im Mittelpunkt stand.

 

Der Sekundenzeiger hatte noch keine zweimal das Ziffernblatt umrundet, als ein Urnäscher den Ball über Ehrbar an den Pfosten lupfte. Glück für die Gäste. Urnäsch, das seit einigen Jahren erfolgreich spielt, war besser und hatte mehr vom Spiel. Schön war, dass beide Teams offensiv ausgerichtet waren und es so zu vielen Szenen vor den Toren kam. Dabei sündigten die Urnäscher wesentlich mehr und liessen einige Chancen aus. In der 9. Minute störte Dario Maffeo in Extremis. Nach 20 Minuten der erste Aufreger von Rotbach-Team. Alex Ulrich wurde gut angespielt und schoss aus 16 Metern. Der Urnäscher Torwart hielt stark. Teufen/Bühler gestaltete das Geschehen nun ausgeglichener und so war es in der 26. Minute erneut Ulrich, der eine gute Szene hatte aber zu hoch schoss. Bis zur Pause drückten die Urnäscher. So schafften sie es gleich zweimal aus allerbester Position, alleine auf den Torhüter laufend, kein Tor zu schiessen. Bühlers Defensive verteidigte gut. Captain Luca Pieli prüfte den guten Urnäscher Schlussmann sozusagen mit dem Pausenpfiff mit einem Flachschuss aus beträchtlicher Distanz. Stand nach 45 Minuten 0:0.

 

Urnäsch sündigte im Abschluss –Teufen/Bühler gleicht kurz vor Schluss aus

 

Ein Stellungsfehler kurz nach der Pause und es stand 1:0 für die Gastgeber. Kevin Gülünay enteilte über dir linke Abwehrseite des FC Teufen-Bühler und liess mit seinem Schuss in die kurze Ecke Torwart Ehrbar keine Chance. Urnäsch blieb dominant und besonders ihre Pässe in den Rücken der Abwehr der Mittelländer sorgten immer wieder für Gefahr. Glücklicherweise liessen die Mannen vom Fusse des Säntis das Zielwasser in der Garderobe und das Spiel blieb weiterhin offen.  Zwanzig Minuten vor Spielende riskierte Bühler wieder mehr und Pedaci wechselte einen weiteren Stürmer ein, Thierry Alder. Dieser fügte sich gleich gut ein und brachte Schwung. Zwischenzeitlich rettete Sandro Ehrbar seinem Team mit einem sogenannten «Big-Save» das Resultat. Er blieb in einer Eins-gegen-Eins-Situation lange stehen konnte den Schuss neutralisieren. Bühler erhöhte den Druck, hatte mit Urlich und Labhart noch zwei gute Chancen. Der Aufwand für diesen Schlusseffort wurde in der 88. Minute belohnt. Nach einem Eckball stocherte der wieder eingewechselte Alex Ulrich den Ball im Gewühl über die Linie. Beinahe gelang dem Gast aus dem Rotbachtal beinahe der Lucky-Punch. In der Nachspielzeit durften sie nämlich mit drei Stürmern gegen zwei Verteidiger angreifen, spielten es dann aber zu kompliziert. Teufen/Bühler holte somit einen eher glücklichen aber sehr wertvollen Punkt gegen die guten Hinterländer und steht nach drei Runden auf dem ausgezeichneten dritten Rang.

 

Für Teufen-Bühler im Einsatz:

Sandro Ehrbar, Dario Maffeo (75. Andreas Juon), Heinz Lendenmann, Manuel Schöpfer, Fabian Germann (80. Alex Ulrich), Diego Ruibal, Luca Pieli (50. Gabriel Barmettler), Nuno Correia, Raphael Labhart, Adrian Meier, Alex Ulrich (65. Thierry Alder)