Der jungen Teufner Mannschaft war die kurze Erholungszeit, nach dem Cupspiel vom Dienstag, anzumerken. Sie hatten grosse Mühe ins Spiel zu kommen und passten das Tempo über Grosse Teile dem Spiel des Gegners an. Obwohl vom FC Staad im Spielaufbau keine Gefahr ausging, kamen sie zu den ersten Chancen im Spiel. Zweimal nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung konnte ein Staader Stürmer alleine auf Höhener zulaufen. Der erste Schuss verfehlte das Ziel deutlich, bei der zweiten Chance rettete der Pfosten den Teufner das 0-0. Dies wirkte als Werkruf für das Heimteam. Said Sleman erzielte in der 24. Minute, nach einer feinen Einzelleistung das umjubelte 1-0. Das Tor gab dem FC T sichtlich Selbstvertrauen und sie erspielten sich zahlreiche Grosschancen, aus denen für einmal nichts zählbares heraussprang. 5 Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als der Schiedsrichter eine rote Karte zeigte. Ein Staader hatte ohne ersichtlichen Grund die Nerven verloren und versuchte Babic mit einem Kopfstoss niederzustrecken. Klarer Fall für den Spielleiter und zum Glück keine Verletzung für Babic. Trotz einem Spieler weniger, versuchte Staad den Ausgleichstreffer zu erzielen. Höhener musste all sein Können auspacken, um ein Gegentor zu verhindern. Der FC Teufen mobilisierte nochmals die letzten Kraftreserven und erhöhte in der 58. Minute durch Creo zum 2-0. In der 69. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. Beteiligt waren wiederum die beiden Torschützen, Creo lancierte Sleman, welcher seinen Gegenspieler ohne Mühe abhängte und gekonnt zum dritten Treffer der Partie einschob.

Dank einer geschlossenen Mannschaftleistung ging der FC Teufen letztlich verdient als Sieger vom Platz, waren Sie dem FC Staad eigentlich in allen Belangen überlegen. Wichtig war für die Mannschaft, dass man auch in einem schlechteren Spiel drei Punkte einfuhr. Nun haben sie eine Woche Zeit zur Regeneration, bevor es am nächsten Samstag, 15. Oktober 2016 um 14 Uhr auf dem Spielfeld Rheinblick gegen den FC Rüthi geht.

 

Telegramm:

Teufen: Höhener; Knechtle, Gygax, Bachmann, Locher (Bär); Babic (Bissegger), Ehrbar, Panella, Grbic (Eggenberger); Creo, Sleman (Clavadetscher)