Die C-Junioren sind am Mittwoch mit dem Spiel in Niederwil (3:1) in die Promotion League aufgestiegen. Gestern konnten wir das letzte Meisterschaftsspiel gegen Münsterlingen ebenfalls mit 3:1 gewinnen. Nach dem Spiel wurde mit Bratwurst und Getränk der Aufstieg gefeiert.

Herzliche Gratulation an die ganze Mannschaft

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Viele unglückliche Niederlagen musste die Elf rund um Spielertrainer Pieli und Waldburger im Verlaufe dieser Vorrunde hinnehmen. Umso befriedigender fühlt es sich an, nun auch mal glücklich gewonnen zu haben. Denn die Heimmannschaft aus Arbon vergab über die 90 Minuten gleich etliche Grosschancen und hätte den Sieg mindestens so verdient gehabt wie der FCTB. Eine ausführliche Auflistung aller erwähnenswerten Szenen würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Gemäss Spielprotokoll erschien die Heimmannschaft gleich elf Mal gefährlich bis brandgefährlich vor dem Tor der Gäste. Mitunter rettete auch zwei Mal das Aluminium die Gastmannschaft. Mindestens bei der Hälfte dieser Grosschance vermutete man als neutraler Zuschauer den Ball bereits im Tor. Teils Unvermögen, teils Pech und teils Brillanz liessen die Gäste frustrierend wenig jubeln. Die Brillanz bezieht sich auf den Torwart und mit Abstand besten Mann der Rotbachelf. Unfassbar, wie Marco Pezzoli mehrere Torschüsse vereitelte und zahlreiche Eins gegen Eins Duelle gegen anstürmende Angreifer für sich entschied. Ca. 2,8 der 3 Punkte verdankt die Mannschaft dem Hexer im Tor.

Betrachtet man die Chronologie der Tore, ist der Sieg der Gäste dann gar nicht mehr so unverdient. Sieben Minuten waren gespielt, als Raphael Labhart nach feinem Zuspiel von Tobias Bruderer das Tor verfehlte. So verzeichnete man immerhin die erste Grosschance im Spiel. Nach regem Hin und Her konnte sich Labhart in der 24. Minute doch noch in die Torschützenliste eintragen lassen. Herrliches Dribbling, drei Gegenspieler wie Slalomstangen umkurvt und schliesslich ins nahe Eck zum null zu eins. Schön anzusehen. Wenige Minuten später hätte Nuno Correia beinahe erhöht. Ein Verteidiger klärt seinen Schuss aber spektakulär per Kopf auf der Linie. 36 Minuten waren gespielt, als Tobias Bruderer nach Tohuwabohu im Strafraum zum null zu zwei abstauben konnte. Als der auffällige Labhart, der die linke Seite offensiv beackerte, nur noch per Foul im Strafraum gebremst werden konnte, war der Pausenpfiff schon nahe. Baris Kaygisiz verwertete den Strafstoss – drei Tore Vorsprung. Doch der anfälligen Defensivleistung der Gäste geschuldet, durfte man sich noch nicht zu früh freuen. Noch vor der Pause verkürzte Scintilla durch einen gekonnten Chip über den Torhüter zum überfälligen Tor für das Heimteam.

Nach der Pause wurden die Arboner gleich mehrfach präsent vor dem Tor des FCTB. Wichtig für die Blau-Gelben, dass man nicht gleich in den ersten Minuten nach Wideranpfiff ein Tor kassierte. Moralisch wäre dies schwierig zu verarbeiten gewesen und die Nervosität wäre wohl ins unermessliche gestiegen. Nach 56 Minuten bekam ein Arboner völlig zurecht nach überhartem Einsteigen die rote Karte gezeigt. Auch in Überzahl war der FCTB nicht in der Lage, weitere Hochkaräter des FC Scintilla zu verhindern. In der 70. Minute ahndete der Schiedsrichter ein Notbremsefoul von Baris Kaygisiz ebenfalls mit dem roten Karton. Rund zehn Minuten vor Schlusspfiff das zwei zu drei durch die Arboner. Zehn Minuten Zittern. Weitere Grosschancen auf beiden Seiten. Schlusspfiff. Geschafft. Beide Mannschaften hätten an die zehn Tore schiessen können. Ein übliches Eishockey- oder gar Handballresultat wäre dem Spielverlauf angemessener gewesen.

Da es ein sogenanntes Sechspunktespiel unter Tabellennachbarn war, gilt der Dreier als umso wichtiger für die Appenzeller. Somit hat die Rotbachelf den Anschluss an das Tabellenmittelfeld gehalten und eine Lücke zum Tabellenende entstehen lassen. Und doch liest sich die Zwischenbilanz der Vorrunde mit zwei Siegen, drei Remis und vier Niederlagen relativ bescheiden. Da hätten sich Mannschaft und Trainer mehr erhofft. Man vermochte sich aber im Verlauf der ersten Saisonhälfte

zu steigern und zeigte teils gute Partien. Das Mindestziel des Nichtabstiegs ist mit diesem Dreier ein Stück näher gerückt.

Für den FCTB spielten: Marco Pezzoli; Baris Kaygisiz, Simon Bär, Manuel Schöpfer, Noah Koller; Raphael Labhart, Luca Pieli, Adrian Meier, Nuno Correa; Tobias Bruderer, Thierry Alder.

Eingewechselt: Heinz Lendenmann, Diego Ruibal, Timo Heierli, Remo Langenegger, Marco Streule, Gabriel Barmettler und Tobias Hofstetter.

Seit dem 6. Juni 2020 ist der Trainings- und Wettkampf- bzw. Spielbetrieb in allen Sportarten unter Einhaltung von vereinsspezifischen Schutzkonzepten wieder zulässig. Auf den 22. Juni 2020 sind weitere Anpassungen in Kraft getreten. Bei Sportaktivitäten, in denen wie im Fussball ein dauernder enger Körperkontakt erforderlich ist, wird empfohlen die Trainings und Spiele so zu gestalten, dass sie in beständigen Gruppen stattfinden, mit Führung einer entsprechenden Präsenzliste. Als enger Kontakt gilt dabei die längerdauernde (>15 Minuten) oder wiederholte Unterschreitung einer Distanz von 1.5 Metern ohne Schutzmassnahmen.

Aufgrund der am 18. Oktober 2020 getroffenen Bundesratsmassnahmen, wurde das Covid-Schutzkonzept des FC Teufen nochmals angepasst:

 

Besten Dank für die Einhaltung der Regelungen sowie euer Verständnis.

In der 80. Minute der Höhepunkt aus Sicht der Gastgeber. Marco Streule unterstrich seine Fähigkeiten. Gutes Timing und die grossartige Spielübersicht verhalfen ihm dabei, Thierry Alder per flachen Steilpass in die Tiefe zu schicken. Dem Passempfänger gelang nach einem erstaunlichen Antritt und einem hübschen Lob über den Torwart der Treffer. Es entstand allerdings keine Jubeltraube mehr, denn zu diesem Zeitpunkt glaubte selbst der erbarmungsloseste Optimist nicht mehr an eine Wende. Immerhin verdoppelte der FCTB mit diesem Treffer einen erstaunlichen Kennwert. Jenen der erhaltenen Gegentore des Tabellenführenden. Nach sieben Spielen gerade mal zwei Gegentore – kann man machen.

Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg folgt die mit Abstand höchste Saisonniederlage. Dies gegen einen Gegner, der von Anfang an bemerkbar machte, dass er gemäss seinen Stärken wohl eine Spielklasse zu tief seine Ernstkämpfe bestreitet. Dies ist wohl die Einschätzung der überwiegenden Mehrheit der zahlreich erscheinenden Zuschauer in Teufen auf dem Kunstrasenplatz. Folgerichtig mündeten die gespielten Minuten verdientermassen zur ersten klaren Klatsche für den FCTB. Das Resultat gilt selbst in dieser Höhe als gültige Referenz für die Stärkeverhältnisse zwischen den beiden Kontrahenten.

Der hohe Sieg für den nach sechs Partien punktverlustlosen Ersten nahm schon früh Struktur an. In der 18., 27., und 33. Minute nahm das Score seinen Lauf. Die Staader zeigten teils erstklassige Spielzüge. Sie schafften sich durch taktische Raffinesse und viel Laufarbeit beinahe in jeder erdenklichen Spielsituation mehrere Anspielmöglichkeiten. Die im Fussballjargon oft erwähnte Dreiecksbildung bei Ballbesitz, welche dem Ballführenden im Idealfall während jeder Spielsituation mindestens zwei Anspieloptionen bietet, war bei den Staadern in ihrem Spielverhalten automatisiert. Diese taktische Überlegenheit, gepaart mit grossartiger individueller Klasse, hoher Passqualität und technischer Beschlagenheit, war eine Hürde zu hoch für die Rotbachelf. Als der Schiedsrichter zur Pause signalisierte, war die Partie in der Sichtweise des objektiven Zuschauers bereits vorentschieden. 0 zu 4 führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt. Die Heimmannschaft wirkte aufgrund des starken Auftretens der Gäste beeindruckt und vermochte überhaupt nicht ins Spiel zu finden. Nicht nur offensiv harmlos, auch defensiv anfällig. Das Pausenresultat folglich auch in dieser Höhe dem Spielverlauf entsprechend.

In der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber ein wenig mutiger. Man hatte nicht mehr viel zu verlieren und durfte ohne Druck wieder die eigene Spielphilosophie aufzuziehen versuchen. Mit Betonung auf „versuchen“. Auch wenn sich über das ganze Spiel verteilt immer wieder einzelne kurze starke Spielphasen einschlichen, war das gebotene zu wenig, um die Staader in wirkliche Bedrängnis zu versetzen. Immerhin kam das Heimteam in der zweiten Spielhälfte vermehrt zu gefährlichen Aktionen (71.; 73. Mario Gygax) sowie zweimal

Thierry Alder und einmal Raphael Labhart. Gleichermässen hätte den Gästen auch ein „Stängeli“ gelingen können, wären alle Torchancen verwertet worden. Schliesslich immerhin mit anfangs erwähntem Torerfolg zum 1 zu 8, welcher wenigstens als gutes Omen für das letzte Vorrundenspiel in einer Woche gegen Scintilla gelten sollte. In Arbon dürfte sich dem neutralen Zuschauer wieder ein Spiel auf Augenhöhe bieten. Die Tabellennachbarn kämpfen beide um den Anschluss ans Mittelfeld der Gruppierung.

Für den FCTB spielten: Marco Pezzoli; Nuno Correa, Simon Bär, Baris Kaygisiz, Noah Frehner; Dimitri Waldburger, Adrian Meier, Mario Gygax; Raphael Labhart, Tobias Bruderer; Diego Ruibal.

Eingewechselt: Gabriel Barmettler, Lukas Koller, Lukas Benz, Marco Streule, Alex Ulrich, Thierry Alder, Dario Maffeo.

Der Vorstand des FC Teufen hat entschieden:

  • Das Hallenturnier vom 7. & 8. November 2020 aufgrund der unsicheren Gesundheitslage (Covid) verbunden mit hohen Auflagen abzusagen.
  • Das interne Chlausturnier vom 5. Dezember 2020 voraussichtlich planmässig durchzuführen. Ein Schutzkonzept mit möglichen Einschränkungen (Zuschauer & Spieler) wird ausgearbeitet. Weitere Infos folgen.

Wir dank für das Verständnis.

Vorstand FC Teufen

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Nach zwei Halbzeiten, welche unterschiedlicher nicht hätten sein können, gewinnt der FC Appenzell zu Hause gegen den FC Teufen mit 7:4. Dies, nachdem das Resultat nach der ersten Hälfte mit 1:4 noch ganz anders ausgesehen hatte.

Bereits vor dem Anpfiff um 20:15 Uhr war der Sportplatz Schaies prall gefüllt. Die Zuschauer wie auch die beiden Mannschaften konnten das Spiel kaum erwarten. Den besseren Start erwischte die Heimelf. Bereits nach drei Minuten profitierte Jonas Signer von einem Ausrutscher in der Teufner Hintermannschaft und konnte alleine vor dem Tor das 1:0 erzielen. Doch der FC Teufen reagierte, wie man auf einen frühen Rückstand reagieren muss. Nur eine Minute später erzielte Yannik Bruderer den Ausgleich, nachdem er den Appenzeller Schlussmann mustergültig umlaufen hatte. Das Spiel war lanciert.

In der Folge erhöhten die Gäste stetig den Druck, was die Appenzeller Hintermannschaft vor immer grössere Probleme stellte. Nach 17 Minuten profitierten die Gäste nach einem Ballgewinn tief in der gegnerischen Platzhälfte und erzielten in Person von Robin Boppart den 1:2 Führungstreffer. Auch das 1:3 durch Roman Ehrbar sowie das 1:4 durch Lukas Kern resultierten nach einem Ballverlust der Appenzeller Verteidigung. Der berüchtigte Teufner Dreizack hatte wieder zugeschlagen.

Die beiden Teams gingen mit einem 1:4 für die Gäste in die Pause und vor allem die Hausherren waren froh, einmal durchatmen zu können.

 

Nach dem Pausentee lag die Vermutung nahe, die beiden Teams hätten den Trikottausch bereits nach der ersten Hälfte vollzogen. Denn nun gestaltete sich das Spiel genau umgekehrt wie noch in Halbzeit eins. Der FC Appenzell drückte nun aufs Tempo und presste die Teufner in ihrer Platzhälfte. Bis zur 60. Minute hielten die Gäste aber gut dagegen und kamen auch selbst zur einen oder anderen Torchance. Doch nach 63. Minuten konnte Lars Manser nach Zuspiel von Jonas Signer auf 2:4 verkürzen. Die Gäste wirkten nach diesem Tor verunsichert und zwei Auswechslungen im Mittelfeld verstärkten diesen Eindruck noch mehr. Die Hausherren hatten plötzlich mehr Platz im Zentrum und nutzten diesen eiskalt. Nur zwei Minuten nach dem 2:4 erzielte Manser den schönsten Treffer des Abends und stellte die Anzeigetafel auf 3:4. Zu allem Übel aus Teufner Sicht verletze sich Torwart Höhener bei dieser Aktion und musste ausgewechselt werden. Die Pola- Elf schien nach diesen Schockminuten wie von der Rolle und konnte sich kaum Luft verschaffen. Nach 72 Minuten kam dann, was kommen musste. Sepp Peterer konnte nach einem schönen Spielzug den Ausgleichstreffer erzielen. 4:4, was für ein Spiel. Doch damit nicht genug. Nach einem Bock in der Teufner Hintermannschaft konnte Manser seinen dritten persönlichen Treffer zum 5:4 erzielen. Danach war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und die Appenzeller erzielten in der Nachspielzeit noch Treffer sechs und sieben. Somit endete das Spiel mit 7:4.

 

Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht, Kampf, Mentalität, Leidenschaft, Freude, Trauer und nicht zuletzt Spektakel. Dieses Spiel bot den Zuschauern Alles. Am Ende war es ein bitterer Abend für den FC Teufen und das Schlussresultat fiel sicher zu hoch aus. Der FC Appenzell kann sich über einen Sieg freuen, an den sich beide Mannschaften wie auch die Zuschauer noch lange erinnern werden.

Nach dem gewonnenen Derby gegen den FC Speicher empfing der FC Teufen am Donnerstagabend den nächsten Kantonsrivalen im Landhaus. Die Heidner hatten ihre erste Partie verloren und so waren die Hausherren leicht zu favorisieren. Dementsprechend druckvoll starteten die Teufner in die Partie. Gegen die defensiv agierenden Gäste war in der Startviertelstunde aber kein Durchkommen. Das erste Tor fiel in der 19. Minute nach einem Eckball. Als Torschütze liess sich J.N. Höhener feiern. Auch der FC Heiden versuchte in der Folge zu Torchancen zu kommen. Allerdings fehlte ihnen das nötige Wettkampfglück und die Mannschaften gingen mit dem 1:0 zum Pausentee.

Auch in die zweite Halbzeit startete die Pola- Elf druckvoll. Bereits sieben Minuten nach Wiederanpfiff zappelte die Kugel zum zweiten Mal im Netz. Ehrbar konnte nach einer Glanztat vom Heidener Keeper abstauben. In der Folge flachte das Spiel zunehmend ab und Torchancen blieben auf beiden Seiten Rar. Dem FC Teufen merkte man die Absenz vom Kugelblitz Kern und Flügelflitzer Eggenberger an und dem FC Heiden fehlte an diesem Abend die nötige Durchschlagskraft.

Am Ende gewinnt der FC Teufen das dritte Spiel verdient mit 2:0 und kann sich, zumindest vorübergehend, die Ligaspitze sichern. Der FC Heiden steht mit null Punkten nach zwei Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz.