Nach über zehn Jahren tretet Michael Knechtle als Coach der zweiten Mannschaft des FC Teufen zurück. Mir seiner leidenschaftlichen Art und seinem unermüdlichen Charakter formte er ein Team, das sich über die Jahre sportlich weiterentwickelte und als kollektive Einheit über sich hinauswuchs.

In der 5. Liga gestartet, zeigte sich schnell, dass im ,,Zwei’’ viel Potenzial liegt. Obwohl die Mannschaft jeweils fulminant in die Saison startete, fehlte ihr zur Rückrunde jeweils die Konstanz, um die Saison auf einem Aufstiegsplatz abzuschliessen.
Dies änderte sich dann in der Saison 2014/2015. Mit (noch) intensiveren Trainings, motivierenden Match-Ansprachen sowie einem eiskalten Konterfussball führte Michael die zweite Mannschaft des FC Teufen erstmalig in die 4. Liga. Dort angekommen zeigte sich, dass das Zwei auch in dieser Liga mit einem attraktiven Fussball sowie viel Leidenschaft zu überzeugen vermochte.
Trotz zahlreichen – altersbedingten – Abgängen während den letzten Jahren konnte Michael das Niveau im Team gekonnt halten, indem er Spieler aus der eigenen Juniorenabteilung integrierte und das Team immer wieder neu zusammenschweisste.

Während dieser Zeit ging es nicht nur sportlich turbulent zu und her, sondern auch neben dem Platz konnte der FC Teufen dank der Initiative von Michael auf sich aufmerksam machen. So begeisterte er die Spieler für den Festwirtschaftsbetrieb an der 1. August-Feier der Gemeinde sowie am Silvester in der Hechtremise. Die Einnahmen aus diesen Anlässen ermöglichten Teamevents, unvergessene Trainingslager im Vinschgau und einen Zustupf für die Vereinskasse.

Wir möchten Michael für seinen unermüdlichen Einsatz sowie sein grosses Engagement fürs ,,Zwei’’ bedanken und hoffen, dass er dem FC Teufen noch lange erhalten bleibt.

 

Fabian Germann
im Namen aller aktiven sowie ehemaligen Spielern der zweiten Mannschaft
im Namen des FC Teufen

Nachdem sich die 1. Mannschaft in der Cup-Vorrunde warm geschossen hat, folgt am Samstag, den 8. Oktober die Pflicht in der Meisterschaft: Gegen den letztplatzierten FC Staad sind drei Punkte gefordert! Anpfiff ist morgen um 17:00 Uhr auf dem Landhaus.

Im Spiel davor um 14:30 Uhr tritt die 2. Mannschaft gegen den FC Rebstein an. Nach zuletzt zwei Niederlagen möchten die Teufner wieder Tritt fassen und Punkte holen. Gespielt wird auch auf dem Landhaus.

Wir freuen uns über euren Besuch!

Das Hinspiel dieser Partie (1:7 für Heiden) markierte den bisher grössten Dämpfer in der Saison für den Aufsteiger aus Teufen. Deshalb wollten die Gastgeber den sensationellen Derby-Sieg gegen Speicher vor einer Woche noch toppen.

Der Start in die Partie gelang den Aufsteigern nach Mass. Bischoff wurde von Germann lanciert und schob souverän zur frühen Führung ein. Nach einer Viertelstunde war Goalie Ehrbar etwas unkonzentriert, als er sich von Alder den Ball abluchsen liess, jedoch machte er seinen Fehler mit einem Monster-Reflex wieder gut. Eine Zeigerumdrehung später war wiederum Bischoff in aussichtsreicher Position, jedoch traf er mit seinem Schuss aus 25 Metern nur das Aluminium. Die Startphase gehörte klar der Mannschaft von Trainer Knechtle, der seine Elf perfekt auf das wichtige Derby eingestellt hatte. Die Schlussminuten der ersten Hälfte wurden jedoch von den Gästen aus dem Vorderland dominiert. In der 38. Minute kam Kris Kunz nach einer Unsicherheit in der Teufner Hintermannschaft an den Ball und bezwang Ehrbar zum Ausgleich. Das 1:1 zur Pause spiegelte in keinem Fall die Spielverhältnisse wider, da die Mittelländer ihre spielerischen Vorteile nicht in Tore ummünzen konnten.

Der zweite Durchgang startete auf beiden Seiten eher träge, weshalb man bis auf die 68. Minute auf eine sehenswerte Aktion warten musste. Ramon Germann stand an der Stelle, wo ein Stürmer stehen muss und verwertete den Abpraller von Goalie Kolb zum wichtigen 2:1. Zwanzig Minuten vor Schluss konnte sich auch Ehrbar auszeichnen lassen mit einer tollen Parade nach einem Kopfball von Müller. In der darauf folgenden Aktion hatten die Teufner Dusel, da auch Bischoff’s (FC Heiden) Kopfball nur den Querbalken traf. In der 84. Minute setze sich Raphael Labhart clever gegen Kolb durch und machte alles klar mit dem 3:1. In den letzen Minuten der Partie war Heiden’s Abwehr inexistent, was in der 92. Minute zum 4:1 Schlussstand führte. Der Torschütze war Ramon Germann, der seinen ersten Doppelpack der Saison schnüren konnte. (ln)

Telegramm: Ehrbar, Buff, Neff, Langenegger, Bischoff, Lanker, R. Germann, M. Labhart, R. Labhart, Pieli, Stadelmann

FC Heiden: Kolb, Ulmann, Marano, Eyiden, Bischoff, Müller, K. Kunz, Alder, Gebert, Forestier, R. Kunz

Tore: 2. 1:0 Bischoff, 38. 1:1 K. Kunz, 68. 2:1 R. Germann, 84. 3:1 R. Labhart, 92. 4:1 R. Germann

Nach den Niederlagen gegen Urnäsch und Fortuna verabschiedete sich die 2. Mannschaft des FC Teufen aus den vordersten Rängen in der 4. Liga. Jedoch hätte wohl nur Einer, der auch auf Leicester City getippt hätte, zu Beginn der Saison dem Aufsteiger den vierten Platz und 22 Punkte nach 14 Spielen zugetraut. Auf den heutigen Gegner aus dem Kanton St.Gallen hatte man nur sechs Punkte Vorsprung, doch im Gegensatz dazu steht Rorschacherberg nur einen Platz über dem Strich.

Was gibt es Schöneres, als das Auffahrts-Wochenende mit einer 4. Liga-Partie bei besten Bedingungen abzurunden? Der Anfangsmotivation und einem ersten Warnschuss von Aebersold folgten Angriffsversuche auf beiden Seiten, die bereits im Mittelfeld im Keim erstickt wurden. Eine Viertelstunde war auf der Uhr, als Maurice Labhart den gegnerischen Torwart erstmals ernsthaft in Bedrängnis brachte. In den folgenden Minuten waren die Appenzeller klar überlegen und prüften Rosa aufs Schärfste, leider ohne Torerfolg. Die beste Möglichkeit ergab sich Raphael Labhart nach guter Hereingabe von Ramon Germann. Die Gäste ihrerseits kamen nur selten in die Nähe von Goalie Gabriel, trotzdem gingen sie kurz vor der Pause gegen den Spielverlauf durch einen Penalty in Führung. Die letzte Aktion im ersten Durchgang gehörte aber wieder dem Heimteam. Neff fasste sich ein Herz und zog aus aussichtsreicher Position ab, der Abpraller fand Ramon Germann der aus kürzester Distanz den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte konnte man gut das tolle Wetter bewundern, denn auf dem Fußballplatz war nicht viel los. In der 58. Minute ging es dafür gleich richtig los, denn die Mittelländer konnten ausgleichen. Der eingewechselte Lanker leitete gekonnt zu Helfenberger weiter, der eiskalt zum 1:1 einschob. Doch die Teufner Euphorie hielt nur gerade vier kurze Minuten. Der Grund war der zweite Elfmeter-Entscheid vom Schiedsrichter. Gallo liess sich die Chance nicht entgehen und verwandelte auch beim zweiten Mal souverän. Die Gastgeber verschärften daraufhin die Offensivbemühungen, was in der 68. Minute zu einem weiteren Penalty führte, diesmal aber für den FC Teufen. Verteidiger Pieli schoss halbhoch in die linke Ecke und scheiterte an Rosa. In der Schlussphase der Partie warfen die Aufsteiger alles nach vorne, dies ermöglichte mehr Raum für die St.Galler, es fielen aber keine Treffer mehr.

Nach dieser Niederlage steht der FC Teufen 2 immer noch auf Platz vier, jedoch kommen die Verfolger immer Näher. Einfacher wird es für die Mittelländer nicht, denn im nächsten Spiel wartet der Tabellenführer aus Speicher. (ln)

Telegramm: Gabriel, F. Germann (85. Forrer), Stadelmann (74. Hersche), Pieli, M. Labhart, Buff (45. Helfenberger), Neff, Marti, R. Labhart, R. Germann (79. Preisig), Preisig (45. Lanker)

FC Rorschacherberg: Rosa, Torregrosa, Kohlbrenner, Bruderer, Aebersold, Weerakoon, Bischof, Carrel, Keller, Gallo, Rüegg

Tore: 43. 0:1 Gallo, 58. 1:1 Helfenberger, 62. 1:2 Gallo

Säntis im Hintergrund

Säntis im Hintergrund

 

 

Die 2. Mannschaft verliert gegen den Tabellenletzten FC Urnäsch nach einer desolaten Leistung verdient mit 1:3.

Brüsteten sich die Teufner vor dem Spiel noch mit Superlativen, so herrschte nach dem Spiel toten Stille in der Garderobe. Gross war die Enttäuschung über die Niederlage und den verpassten Anschluss an die Tabellenspitze.
Die Teufner zeigten über weite Strecken einen harmlosen Offensivfussball kombiniert mit einer lethargischen Zweikampfpräsenz. Zu sicher waren sich die Teufner über den Sieg – ein Selbstläufer sollte es werden. Dass es dann ganz anders kam, war teilweise auch dem Gegner zuzuschreiben. Der Kantonsrivale FC Urnäsch, welcher bis dato nur vier Punkte aufwies, zeigte sich in einer ganz anderen Form als noch in der Hinrunde. Bissig in den Zweikämpfen, hoch konzentriert im Spiel und mit einem enormen Siegeswille in sich, erkämpften sich die Urnäscher die verdienten drei Punkte.

Die Teufner müssen sich nun Gedanken machen, wie dieses kollektive Versagen aufzuarbeiten ist, sodass der Fall in eine Negativspirale – analog zur Hinrunde – verhindert werden kann. Schliesslich wartet bereits am 30. April der aufstiegsambitionierte Tabellenzweite FC Fortuna auf die Teufner.

Fabian Germann

Die zweite Mannschaft des FC Teufen gewinnt ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2016 – damit war zu rechnen.

Kaum einer kennt sie nicht, die alte Regel: «April, April, da macht die Teufner Mannschaft mit den Gegnern was sie will.» Entsprechend ist die zweite Mannschaft des FC Teufen der Tradition Respekt zollend (und der Regel folgend) mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Doch nicht nur der FC Teufen, sondern auch der Gast zum Rückrundenstart, der FC Goldach, nahm es mit der Tradition sehr ernst: Die Männer aus Goldach machten ihrem Vereinsnamen alle Ehre und erzielten über die vollen 90 Minuten konsequent kein Tor – Endstand: 1:0 für Teufen.

Wie dem Spielbericht auf der Internetseite des FC Goldach zu entnehmen ist, war das Spiel ein «ausgeglichenes Gekicke auf einem miserablen Kunstrasen». Weiter führen die Goldacher in ihrer Analyse aus, dass «das Heimteam den Vorsprung souverän über die Zeit bringen konnte.» Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Unter dem Strich also eine souveräne Mannschaft auf einem miserablen Kunstrasen, dazu noch ein Sieg ohne Gegentor und das alles im April: Alles klar, es muss sich um den FC Teufen handeln – er ist wieder einmal erfolgreich in die Rückrunde gestartet.

ml

Die 2. Mannschaft des FC Teufen ist heiss auf den Start der Rückrunde der Saison 2015/16. Als Aufsteiger starteten die Schützlinge von M. Knechtle im vergangenen Spätsommer fulminant in die Spielzeit. Auf fünf Siege und ein Unentschieden folgte jedoch eine Schwächephase von vier Niederlagen in Serie. Der schale Nachgeschmack des verkorksten Vorrundenabschlusses hat sich jedoch während Winterpause verflüchtigt und man startete voller neuer Motivation in die intensive Vorbereitung. Die aktuelle Tabellensituation lässt viel Spielraum für Spekulationen: Sowohl der erste Platz, wie auch die Abstiegsränge sind exakt sechs Punkte entfernt. Mit Spannung darf ab dem 3. April wieder mitverfolgt werden, in welche Richtung der weitere Weg der 2. Mannschaft führen wird.

Die 1. Mannschaft des FC Teufen muss auf eine ziemlich durchzogene Vorrunde zurückschauen. Lediglich zwei Punkte trennt sie vom einzigen Abstiegsplatz in ihrer Gruppe. Nach dem Rückzug der AS Scintilla hat sich die Situation für die Teufner noch verschärft, denn der errungene Kantersieg gegen die Mannschaft aus Arbon wurde annulliert. Die kommende Rückrunde wird eindeutig im Zeichen des Abstiegskampfes stehen.

Marius Neff

Die 2. Mannschaft des FC Teufen verbrachte ihren traditionellen Teamevent im Wintersportgebiet Flumserberg. Ein entspannender Aufenthalt in der Tamina Therme, teamstärkenden Aktivitäten und eine gute Stimmung prägten den Anlass!

Im vergangene Frühling dominierte die 2. Mannschaft des FC Teufen die 5. Liga nach Belieben. Nicht einmal musste sie sich geschlagen geben und lediglich ein einziges Unentschieden gab es zu beklagen. Ansonsten wurde Sieg an Sieg gereiht und angesichts dieses enormen Erfolges war der Aufstieg in die 4. Liga die einzig logische Konsequenz, auch wenn er erst nach Saisonschluss feststand.

Nun sahen sich die Spassfussballer der 2. Mannschaft mit einer veritablen Herausforderung konfrontiert: Wie sollte die ach so wichtige Freude am Fussball (und damit ist nicht nur die aktive Ausübung des Sports an sich, sondern auch das Bier danach und die Kollegialität neben dem Platz gemeint) trotz des rauen 4. Liga-Alltags bewahrt werden?

Somit startete man mit gemischten Gefühlen in die neue Saison. Schnell zeigte sich aber, dass die Mannschaft die richtige Antwort auf obige Frage gefunden hat, und diese lautet: Erfolg!

Die ersten drei Partien, allesamt gegen gestandene 4. Liga-Teams, konnten souverän gewonnen werden und folgerichtig fand sich die Truppe von Erfolgstrainer M. Knechtle bald dort wieder, wo sie auch in der Vergangenheit oft anzutreffen war, nämlich an der Tabellenspitze.

Der Schwung konnte also problemlos in die höhere Spielklasse mitgenommen werden. Die Erfolgswelle, auf welcher die Kicker der 2. Mannschaft reiten, spiegelt sich auch in folgender Zahl wider: 325. So viele Tage sind seit der letzten Niederlage des FC Teufen 2 bereits vergangen. Erste Saisonziel-Anpassungen werden erwartet…

Marius Neff

Die beiden Aufsteiger könnten kaum unterschiedlichere Saisonverläufe haben. Die zweite Mannschaft des FC Teufen startete mit drei Siegen und musste zum ersten Mal letztes Wochenende gegen Fortuna Punkte abgeben. Die Zweite des FC Appenzell startete mit zwei Siegen, fing dann aber eine Niederlagenserie von drei Spielen ein.

Nach genau einer Viertelstunde segelte der Eckball von Labhart durch den Freistoss und fand Pieli, der keine Mühe bekundete um den Ball im Tor zu versenken. Die Mittelländer waren in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und erspielten sich gute Chancen. In der 30.Minute erzielte Stadelmann ein Tor, bei welchem man sich gerne die Wiederholung angesehen hätte. Aus gut 40 Metern fasste er sich ein Herz und verwandelte einen Freistoss direkt im rechten oberen Eck. Gerade mal zwei Minuten später erzielte Labhart per Kopf das 3:0, welches aber wegen Aufstützens aberkannt wurde. Die Ausserrhoder erkannten das Weitschüsse auf das Tor des FC Appenzell viel Gefahr brachten. 35 Minuten waren gespielt, als der Schiedsrichter nach einem Foul an Preisig korrekterweise auf Elfmeter entschied. Pieli übernahm die Verantwortung und netzte eiskalt zur 3:0-Führung ein. Die Innerrhoder waren oft überfordert vom teilweise sehenswerten Passspiel der Gastgeber. Doch die Gäste konnten ihrerseits kleine Nadelstiche setzten, wovon der Pfostenschuss in der 38. Minute die beste Chance der ersten Hälfte war. Fünf Minuten vor der Pause versuchte es Stadelmann wiederum per Freistoss aus der gleichen Position und der Ball hätte auch wieder gepasst, doch der Torhüter war dieses Mal vorbereitet und konnte parieren. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie zunehmend. Die Innerrhoder starteten zwar besser, doch die beste Abwehr der Liga liess kaum etwas zu. Labhart scheiterte in der 54.Minute aus kurzer Distanz an dem toll reagierenden Keeper des FC Appenzell. Zwanzig Minuten später rettete Stadelmann mit dem Kopf vor der Linie, für den schon geschlagenen Gabriel. Den Ehrentreffer erzielten die Gäste fünf Minuten vor Schluss durch einen Freistoss aus 20 Metern, den Gabriel noch mit den Fingerspitzen streifte.

Mit diesem Sieg im Derby bestätigte die Mannschaft von Trainer Michael Knechtle ihre bestechende Form und ergreifen für mindestens eine Nacht wieder die Tabellenspitze vor dem FC Speicher. (ln)

Telegramm: Gabriel, Hauswirth, Stadelmann, Pieli (79. Merz), Helfenberger (71. Höhener), Neff, Langenegger, Marti, Preisig (50. Hörler), Labhart (65. Bischoff), Merz (78. Hersche)

Tore: 15. 1:0 Pieli, 30. 2:0 Stadelmann, 35. 3:0 Pieli, 85. 3:1