Nach einem langsamen und zähen Spiel gelingt dem FC Teufen die Verteidigung der Tabellenführung. Die Mittelländer gewinnen das Derby gegen den FC Heiden mit 4:2.

Wie in den letzten zwei Spielen gingen die Teufner als Favorit in die Partie. Nicht nur das, auch die Derbystimmung motivierte den Gegner aus Heiden zusätzlich und die Partie versprach viel Unterhaltungspotenzial. Die Mittelländer ihrerseits waren überzeugt, ihren Lauf beibehalten zu können. Der frischgebackene Leader machte in der Anfangsphase Druck mit langen Bällen aus der Abwehr. Immer wieder entstand Gefahr über die pfeilschnellen Aussen Sleman und Boppart. Gleich zwei Chancen in den ersten fünf Minuten wurden jedoch nicht verwertet. In der 9. Minute erwischte dann Babic den Torhüter des Heimteams, mit einem Freistoss aus rund 20 Metern, auf dem falschen Fuss und traf sehenswert zum 1:0. Die Partie nahm im Anschluss nur langsam Fahrt auf. Spielzüge, welche zu Ende gespielt wurden, waren eine Rarität. Dies lag vor allem an den zahlreichen Fouls, die nun auf beiden Seiten begangen wurden und am schwierigen Spielbelag, der eher einer Viehschau würdig war. Nach rund einer halben Stunde kam Grbic zu seiner ersten Chance. Er verpasste den zweiten Torerfolg allerdings um Haaresbreite. In der 34. Minute erzielte der Gastgeber überraschend den Ausgleich. Mit einem Schuss vom Strafraumrand wurde Ehrbar vom Heidner Bektesi überlistet. Nach diesem Weckruf kamen die Mittelländer immer mehr zu guten Torchancen. Vor dem Tor liess man sich aber zu viel Zeit oder verpasste die erneute Führung durch zu ungenaue Abschlüsse. Kurz vor der Pause war es dann „Kugelblitz“ Kern, welcher die alte Differenz wiederherstellen konnte. Von Fässler wunderschön in die Tiefe lanciert, scheiterte er zwar zuerst am Torhüter, konnte den Abpraller aber gekonnt zur Führung verwerten. Mit einem Spielstand von 1:2 ging es zum Pausentee.

Die beiden Teams trennte nur ein Tor und so versprach die zweite Hälfte viel Spannung. In der 52. Minute wurde Bruderer im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt. Für den Vorderländer Innenverteidiger war dies bereits die zweite gelbe Karte, was ihm die vorzeitige Dusche einbrachte. Bruderer trat selbst an und verwandelte stilsicher zum 3:1. Mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Tempounterschied der beiden Teams immer offensichtlicher. Klare Chancen waren dennoch auf beiden Seiten Mangelware. Es waren 64 Minuten gespielt, als Fässler gekonnt über die Seiten lanciert wurde. Grbic konnte sich in der Mitte durchsetzen und pfannenfertig für Locher auflegen. Dieser hatte keine Mühe zum 4:1 einzuschieben. Nur drei Zeigerumdrehungen später kam der eingewechselte Clavadetscher zur nächsten Grosschance. Sein Kopfball landete via Lattenunterkante auf der Linie, konnte aber vom Torhüter noch gestoppt werden. In der 77. Minute wurde die Teufner Defensivabteilung zum zweiten Mal überwunden. Nach einem schnellen Umschaltspiel des Heimteams und einem gekonnten Umlaufen des Keepers stand es neu 2:4. Auch das zweite Tor kam eher überraschend. Die Schlussphase hatte nicht mehr viel mit Fussball zu tun. Provokationen und unsportliche Fouls liessen einen gepflegten Fussball nicht mehr zu. Das Spiel endet mit 2:4.

Auch der siebte Sieg in Serie war verdient. Wenn auch weit weniger souverän, als die Letzten. Die Teufner standen zu wenig kompakt und zu weit weg vom Gegner. In der Vorwärtsbewegung wurden die Bälle weit geschlagen, was eher ungewöhnlich ist für den ansonsten gepflegten Spielaufbau des FC Teufens.

Mit diesem Sieg behaupten die Mittelländer ihre Leaderposition und der FC Heiden muss sich vorerst mit dem 10. Platz zufriedengeben.

FC Teufen: Ehrbar, Fässler, Rohner, Panella, Locher, Babic; Marti, Ehrbar; Clavadetscher, Bruderer, Boppart; Grbic, Sleman, Kern; Walz.

Trainer: Pola

FC Heiden: Reich, Saqipi, Ulmann, Boller, Wild, Fessler, Shaqiri, Kehl, Belak, Gebert, Bektesi, Widmer, Coentrao Neves, Krizevac, Knöpfler

Trainer: Maderthander

Auch am siebten Spieltag zeigte der FC Teufen eine starke Teamleistung und schlägt den FC Rorschach-Goldach deutlich mit 6:0.

Nach einem grandiosen Saisonauftakt und dem fünften Sieg in Serie war die Messlatte für den FC Teufen hoch gesetzt. Die Spieler waren sich bewusst, dass man von Gegnern und Fans mit anderen Augen betrachtet wurde, als in der Rückrunde zuvor. Der FC Rorschach-Goldach belegte einen Tabellenplatz im Mittelfeld, doch war aus Erfahrungsberichten immer für eine Überraschung gut. Dies war dem Heimteam bewusst und es versuchte früh auf die Führung zu drücken. Und die Chancen liessen nicht lange auf sich warten. In den ersten zehn Minuten kamen gleich mehrere Spieler des FC Teufens zu Torchancen, keine davon konnte jedoch verwertet werden. In der 12. Spielminute zog Ehrbar aus der Drehung mit seinem schwächeren, linken Fuss ab und liess mit seinem platzierten Schlenzer dem Torhüter keine Chance – 1:0. Knapp zehn Minuten später lancierte Babic den pfeilschnellen Flügelflitzer Sleman. Dieser liess die letzten zwei Rorschacher hinter sich und versenkte den Ball gekonnt zum 2:0 im Netz. Die Gäste waren dem FC Teufen trotz diesen zwei Toren ebenbürtig und zeigten einige schöne Kombinationen im Mittelfeld. Doch das hohe Pressing und eingeübte „zacki-zacki“ der Teufner zeigte sich schon in der 27. Minute erneut wirkungsvoll. Nachdem Kern die gegnerische Defensive unter Druck gesetzt hatte und den Ball abluchsen konnte, staube Boppart eiskalt zum 3:0 ab. Eine Minute vor dem Pausenpfiff glänzte die Teufner Offensivabteilung erneut mit einer starken Kombination. Diese wurde durch einen kühnen Hackentrick von Boppart und einem präzisen Flachschuss von Germann zum 4:0 Pausenstand vervollständigt.

Auch wenn der Pausenstand von 4:0 eine klare Angelegenheit vermuten lässt, waren die Gäste vom Bodensee weiterhin nicht zu unterschätzen. Noch nicht alle Mechanismen im Spiel der Appenzeller funktionierten einwandfrei. Vor allem das kompakte und kontrollierte Spiel kam in dieser ersten, hektischen Hälfte etwas zu kurz. Die Teufner begannen die zweite Hälfte jedoch genauso aufsässig, wie die Erste. Die Räume wurden zugestellt und die gegnerische Defensive früh unter Druck gesetzt. So war es in der 53. Spielminute wiederum Sleman, der von einem Abwehrfehler des FC Rorschach-Goldach profitieren konnte und den fünften Treffer erzielte. Nun flachte das Spiel ein wenig ab. Das intensive Spiel hinterliess seine Spuren und das Heimteam war wesentlich weniger spritzig und agil, wie noch in der ersten Hälfte. Doch deren Defensivabteilung stand weiterhin souverän und so kamen die Gäste nur zu einer einzigen guten Torchance. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte der eingewechselte Bruderer, welcher nach einem schönen Pass von Sleman zum 6:0 Endstand traf.

Dieser 6:0-Sieg des FC Teufens wurde sicherlich nicht gestohlen und das Team schaut mit hungrigen Gesichtern auf das Derby gegen den FC Heiden vom kommenden Samstag.

FC Teufen: Ehrbar, Fässler, Rohner, Panella, Locher; Clavadetscher, Babic, Ehrbar; Bruderer, Germann; Marti, Boppart; Grbic, Sleman, Kern, Sutter.

Trainer: Pola

FC Rorschach-Goldach: Rescher, Baumann, Scheier, Baumgartner, Schnurrenberger, Rechsteiner, Kalmis, Rexhepi, Colonna, Abdoski, Baraljia, Signer, Egger, Büchler, Arena, Knaus, Jovanovic.

Trainer: Memoli, Müller

Die Favoritenrolle für das Spiel vom Freitagabend war klar verteilt. Der FC Teufen konnte die letzten vier Spiele in Serie gewinnen, während der FC Balzers noch immer auf den ersten Dreier der Saison wartete. Die Appenzeller waren jedoch nicht gewillt diese drei Punkte abzugeben und gewannen das Spiel verdient mit 6:1.

In den letzten Matches gingen die Teufner jeweils schon früh in Führung. Und auch dieses Mal wurde es schon früh in der Partie gefährlich im Strafraum der Gäste. Innerhalb von zehn Minuten hatte Sleman den Führungstreffer gleich zwei Mal auf dem Fuss, scheiterte jedoch am Torhüter. Das Heimteam war von Beginn weg die aktivere Mannschaft und hatte durch einen gepflegten Spielaufbau alles im Griff. So verwunderte es nicht, dass der FC Teufen nach 21 Minuten verdient in Führung ging. Babic lancierte Germann steil, welcher das Spielgerät schnörkellos, wenn auch etwas glücklich, im rechten oberen Eck versenkte. Die Führung ging absolut in Ordnung. Doch das eine Tor reichte den Spielfreudigen Teufnern nicht und man drückte spürbar auf das Zweite. So kamen sowohl Ehrbar, als auch Kern zu weiteren Grosschancen. In der 39. Spielminute verwandelte das Kopfballungeheuer Boppart einen schön getretenen Eckstoss zum 2:0. Nur drei Minuten später glänzte erneut Boppart, diesmal als Vorbereiter. Nach einem schön herausgespielten Ball von Ehrbar, passe er in die Mitte, wo Sleman zum 3:0 Pausenstand einschob. Die Führung in dieser Höhe war definitiv verdient.

Auch in der zweiten Hälfte war die Heimmannschaft das aktivere Team. Doch bis zum nächsten Treffer musste sich das Publikum noch etwas gedulden. Das Tempo in den ersten 20 Minuten flachte etwas ab. Die Teufner hielten den Ball in den eigenen Reihen, jedoch ohne gross Offensivaktionen. So waren es die eingewechselten Spieler, die das Spiel wieder etwas pushten. In der 69. Minute bewies Grbic seine Übersicht und legte nach einem schönen Sololauf quer, wo Walz zum 4:0 einnetzte. Nun war die Angelegenheit definitiv geregelt und die Moral der Gäste im Keller. Doch trotzdem war es Ehrbar, der als nächstes den Ball aus dem Netz fischen musste. Nach einem Eigenfehler der Teufner Hintermannschaft in der 82. Minute und einem abgefälschten Schuss erzielten die Gäste den Ehrentreffer und verkürzten so auf 4:1. Das dieses Tor jedoch nur Ergebniskosmetik war bewiesen die Appenzeller, als sie weiter wie gewohnt Richtung gegnerisches Tor marschierten. So war es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Tor revanchiert wurde. Dies gelang Babic nur drei Minuten späten mit einem straffen Schuss vom Elfmeterpunkt. Den Schlusspunkt setzte Walz in der 89. Minute, als er mit seinem schwachen Fuss zum 6:1 Endstand traf.

Der Sieg der Teufner, auch in dieser Höhe, war sicherlich verdient. Die Abwehr erledigte ihren Job fast fehlerfrei, die Offensivabteilung zeigte starke Kombinationen und das Team agierte über 90 Minuten als kompakte Einheit. Mit diesen drei Punkten gelang es den Appenzellern temporär die Tabellenführung zu übernehmen, bis sie am Sonntag vom FC Rüthi auf den zweiten Platz verdrängt wurden. Am nächsten Mittwoch kann der FC Teufen jedoch wieder vorlegen, beim Heimspiel gegen den FC Rorschach-Goldach.

FC Teufen: Ehrbar, Clavadetscher; Fässler, Rohner, Panella, Locher, Babic; Marti, Ehrbar, Germann, Boppart; Grbic, Sleman; Walz, Kern, Sutter.

Trainer: Pola

FC Balzers: Vogt, Gantner, Kaufmann, Heeb, Vogt, Ferreira, Almer, Vogt, La Milenta, Ferreira, Maia de Sousa, Spahic, Vogt, Fischer, Butzen.

Trainer: Lerme

An einem schönen Sonntagnachmittag besiegten die Teufner auswärts den KF Dardania St. Gallen nach einem torreichen und körperbetonten Spiel verdient mit 1:4.

Die Ausgangslage versprach einmal mehr ein spannendes Fussballspiel. Das Heimteam starteten mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison und hielten an ihrem Saisonziel, dem Aufstieg, weiterhin fest. Währenddessen konnten die Gäste 9 Punkte aus den ersten vier Spielen mitnehmen und gingen die letzten drei Spiele allesamt als Sieger vom Platz. Der FC Teufen war sich bewusst, dass der Sieg vom letzten Dienstag bestätigt werden musste, um alle Kritiker verstummen zu lassen.
Wie schon in den vergangenen Spielen gelang es den Teufnern von Anfang an Druck auszuüben und ab der ersten Sekunde Torgefahr auszustrahlen. So mussten die Zuschauer nur knapp fünf Minuten warten, bis Boppart mit einem präzisen Steilpass Germann lancierte, der mit viel Zug Richtung Fünfmeterraum marschierte. Bevor dieser zum Abschluss kommen konnte, wurde er von Dardanias Keeper unsanft von den Beinen geholt. Der Unparteiische zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Penaltypunkt – zu recht. Babic übernahm die Verantwortung und bracht die Gäste mit einem unhaltbaren Strafstoss 0:1 in Führung. In der Zehnte Spielminute hatte Kern das zweite Tor auf dem Fuss, scheiterte jedoch an Dardanias Torhüter. Das Spiel wurde vor allem in dieser Phase von viel Körpereinsatz und harten, zum Teil unfähren, Zweikämpfen geprägt. In der 30. Minute überforderte das schnelle Umschaltspiel der Gäste die Abwehr von KF Dardania ein weiteres Mal und Germann hatte erneut nur noch den Torhüter vor sich. Kalt wie eine Hundeschnauze lupfte er den Ball über den Keeper und erzielte das verdiente 0:2. Das Heimteam tat sich weiter schwer und sowohl Said, als auch Kern hatten das dritte Tor auf dem Fuss. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff setzte Kern im gegnerischen Strafraum die Abwehr unter Druck und wurde per Körpereinsatz an einem Ballgewinn gehindert. Dem Referee war dies zu viel Körper und er pfiff zum zweiten Mal Elfmeter – ein sehr harter Entscheid. Die machte auch Dardanias Captain kund und wurde nach einem Schubser gegenüber dem Schiri mit Rot vom Platz gestellt. Wieder nahm Babic Anlauf, scheiterte diesmal jedoch am Torhüter von KF Dardania. Nach zwei weiteren grossen Torchancen der Appenzeller, gingen die Teams bei einem Stand von 0:2 in die Pause.

Obwohl das Heimteam nur noch zu zehnt auf dem Platz stand, war dieses Spiel noch lange nicht entschieden. Ab der ersten Minute der zweiten Hälft war klar, dass Einsatz und Wille diese Entscheidung mitbestimmen würden. Nach intensiven Startminuten flachte das Spiel etwas ab und die Körperspannung beider Teams liess deutlich nach. Erneut wurde das Spiel von Fouls und Diskussionen geprägt. Das Heimteam kam zu keinen Torchancen und die Gäste konnten die eigenen nicht verwerten. So dauerte es bis zur 68. Minute bis Kern den Sack zu machen konnte. Nach einem sehenswerten Dribbling und einem klasse Abschluss erzielte er das dritte Tor für den FC Teufen. Drei Minuten später zeigte die Teufner Verteidigung eine kleine Unaufmerksamkeit und Torhüter Sandro musste in letzter Not per Faust klären. Gemäss dem Unparteiischen traf Ehrbar jedoch nicht nur den Ball, sondern auch den Gegenspieler und es gab den dritten Strafstoss der Partie. Basic verwandelte diesen und verkürzte auf 1:3. In der 76. Minute, klärte das Heimteam nur ungenügend und der Ball fiel in die Füsse von Marti. Dieser fasste sich ein Herz und versenkte den Ball per Pfosten aus rund 22 Metern – ein wunderschöner Treffer. Nun war die Luft definitiv draussen und die Schlussviertelstunde plätscherte vor sich hin, bevor der Schiedsrichter die Partie bei einem Schlussstand von 1:4 beendete.

Der FC Teufen konnte somit auch das fünfte Saisonspiel für sich entscheiden. Auch wenn das Heimteam den Schiedsrichter, teils zu recht, harsch kritisierte, ist dieser Sieg mehr als gerechtfertigt.

FC Teufen: Ehrbar, Clavadetscher, Rohner, Panella, Locher; Fässler, Babic; Marti, Bruderer, Germann; Ehrbar, Boppart; Walz, Sleman, Kern; Grbic.

Trainer: Pola

KF Dardania St. Gallen: Kurhasani, Berisha, Briner, Mansaray, Lamaj, Beqiraj, Di Nunzio, Ziberi, Cassani, Agatic, Bieli, Daku, Jakupi, Nesimi, Basic, Esifanos.

Trainer: Brander, Bushati

Nach einer unerwartet eindeutigen Partie schlugen die Gastgeber den ehemaligen Tabellenführer aus Triesenberg klar und deutlich mit 4:0.

Am Dienstagabend empfang der FC Teufen den FC Triesenberg. Die Gäste legten einen perfekten Start in die Saison hin und konnten die ersten drei Spiele gewinnen, ohne einen einzigen Gegentreffer zu kassieren. Doch auch der FC Teufen konnte sich nach der Startniederlage gegen Kantonsrivale Speicher steigern und die letzten zwei Spiele für sich entscheiden. Somit waren die Bedingungen perfekt für einen spannenden Match auf Augenhöhe, auch wenn die Triesenberger leicht favorisiert wurden.

Man merkte der Heimmannschaft von Beginn weg an, dass man heute alles für diese 3 Punkte tun würde. Die Teufner waren wach, fokussiert und kampfbereit. Mit einer so starken Gegenwehr rechneten die Gäste nicht und man war überrascht als Kern nach nur drei Spielminuten das erste Mal gefährlich im Strafraum der Liechtensteiner auftauchte. Das Zuspiel Richtung Mitte konnte nur knapp verhindert werden. In der 6. Minute zeigte Rohner seine ganze Klasse und lancierte Kern gekonnt durch die Schnittstelle in der Gästeabwehr. Dieser hatte nur noch den Torwart vor sich und netzte zum Führungstreffer ein. Der FC Teufen übernahm weiter das Spieldiktat. In der 22. Minute eroberte wiederum Kern den Ball am gegnerischen Strafraum, tankte sich durch „à la Romelu Lukaku“ und überraschte den Torhüter mit einem satten Schuss aus rund 16 Meter – 2:0. Die Gäste waren bemüht zu reagieren und versuchten die Heimmannschaft vermehrt in die eigene Platzhälfte zurück zu drängen. Somit boten sich jedoch vermehrt Konterchancen für den FC Teufen. Babic fand Germann, der nach einem schnellen Umschaltspiel der Teufner extrem viel Platz hatte. Nach einem Sprint an die Grundlinie und einem Pass zur Mitte, versenkte Boppart den Ball zum dritten Mal im Tor der Gäste. Das Heimteam blieb daraufhin weiter konzentriert und bis auf einem Schuss aus spitzem Winkel wurde Ehrbar kaum geprüft. Die Gäste gaben sich weiter Mühe, doch der nasse Kunstrasen und die aufsässigen Appenzeller machten ihnen enorm zu schaffen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff standen Kern und Germann erneut im Mittelpunkt. Clavadetscher lupfte den Ball in den Strafraum zu Kern, welcher auf Germann ablegte. Kurz nachdem dieser den Ball per Kopf unter Kontrolle bringen konnte, traf ihn ein ungestümer Abwehrspieler der Gäste am Kopf – Strafstoss. Nachdem der Verteidiger auf Grund des Penaltys und seiner gelben Karte weiter sein Unverständnis gegenüber dem Unparteiischen kundtat, wurde er kurzerhand mit gelb-rot unter die Dusche geschickt. Babic schnappe sich den Ball, legte ihn sich zurecht und verwandelte den Elfmeter unhaltbar im oberen rechten Eck. Nach dem sowohl Triesenberg als auch Teufen je einmal den Querbalken trafen, gingen die Teams mit einem Spielstand von 4:0 in die Pause.

Die Verhältnisse waren klar, doch schon einmal verspielte der FC Teufen eine 4:0 Pausenführung. Dies wollte keiner der Spieler noch einmal erleben und so war klar, dass bis zum Schlusspfiff gekämpft werden muss. Die Gäste bestritten die zweite Hälfte in Unterzahl, waren aber gewillt, diese deutliche Niederlage zu verhindern. Die Spannung war jedoch nicht mehr vorhanden. Das Heimteam agierte geschickt, liess die Gegner agieren und konzentrierte sich vermehrt darauf, die Null zu halten. Die Liechtensteiner waren weiter bemüht, doch die Unterzahl machte sich bemerkbar und nur wenige Torchancen konnten herausgespielt werden. Auch wenn sich bei den Appenzellern einige Fehler einschlichen und die Konzentration von Zeit zu Zeit nachliess, stand die Null bis zum Schluss.

Durch eine starke Teamleistung und die richtige Mischung aus Kampfgeist und Cleverness konnte der FC Teufen, völlig verdient, den dritten Sieg der Saison einfahren und befinden sich neu auf dem 2. Tabellenrang.

FC Teufen: Ehrbar, Clavadetscher, Rohner, Panella, Locher; Fässler, Babic, Bruderer; Marti, Germann; Ehrbar, Boppart; Walz, Sleman; Eggenberger, Kern; Grbic.

Trainer: Pola

FC Triesenberg: Loosli, Hilbe, Sprenger, Foser, Sprenger, Hanselmann, Sprenger, Beck, Lipovac, Beck, Brandum, Beck, Kieber, Eberle, Neumann, Tscherfinger, Gafner

Trainer: Beck, Schädle

Trotz einigen Absenzen gelang es der jungen Teufner Mannschaft in ihrem dritten Spiel den zweiten Sieg einzufahren. Nach einem starken Auftritt gewannen die Ausserrhoder auswärts gegen Diepoldsau verdient mit 1:3.

 

Am Samstagnachmittag um 16:00 startete der FC Teufen in die dritte Runde dieser Saison. Sowohl die Gäste, als auch das Heimteam konnten aus den ersten beiden Spielen je drei Punkte mitnehmen, schieden jedoch im Cup schon in der ersten Runde aus. Mit den Absenzen von Rohner, Marti, Pezzoli und Kern fehlten gleich vier Startelfspieler des Heimsieges von letzter Woche. Trotzdem war von Anfang an klar, dass die Teufner alles dafür tun würden, um diesen Dreier nach Hause nehmen zu können. So wurde von Beginn weg viel Druck aufs gegnerische Tor ausgeübt und die Teufner kamen früh zur ersten Grosschance. Sleman wurde mit einem langen Ball lanciert, dribbelte entlang der Torauslinie Richtung Diepoldsaus Keeper und verpasste nur knapp das entscheidende Abspiel in die Mitte. Kurz darauf bewies der frischgebackene Innenverteidiger Panella seine hervorragende Übersicht und schickte Walz mit einem Steilpass alleine aufs gegnerische Tor. Dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und schlenzte den Ball zum 0:1 Führungstreffer ins Netz. Die Gäste blieben weiterhin konzentriert und hatten dank ihres gepflegten Aufbauspiels den Match weiterhin unter Kontrolle. So tauchte in der 34. Minute Bruderer nach einer mustergültigen Kombination alleine im Fünfmeterraum auf. Dieser setzte den Ball jedoch neben das Tor. Der FC Diepoldsau kam in der ersten Hälfte nur zu einer einzigen Möglichkeit, welche nicht verwertet werden konnte und so gingen die Teams mit dem Spielstand von 0:1 in die Pause.

 

Für beide Mannschaften war klar, dass das Spiel noch immer in beide Richtungen kippen konnte und so waren die ersten Minuten der zweiten Hälfte von vielen harten Zweikämpfen geprägt. Den Rheintaler gelang es vermehrt, die Teufner Passwege im Zentrum zuzustellen und konnten somit den Spielfluss etwas unterbrechen. Trotzdem hatten die Gäste erneut mehr vom Spiel und zeigten einige schöne Kombinationen. Wider Erwartens waren es jedoch die Diepoldsauer, welche in der 52. Minute zum 1:1 Ausgleich traffen. Bakan kam an der Strafraumgrenze zum Ball, schlug einen schnellen Hacken und zirkelte den Ball mit dem schwach linken Fuss ins Kreuz. Die Teufner liessen den Kopf nicht hängen und suchten im Anschluss den Führungstreffer. Doch die letzte Überzeugung fehlte in der Offensive und so wurden zu viele gute Torchancen links liegengelassen. Im Gegenzug schlichen sich kleine Fehler ins Defensivspiel der Teufner Hintermannschaft. So durchlief Zellweger die Abwehr und fand Bellante in der Mitte welcher nur noch das leere Tor vor sich hatte. Dieser hatte jedoch den Teufner Torhüter Ehrbar nicht auf seiner Rechnung, welcher die Gäste mit einer Glanztat im Spiel behielt. Dies war nun endgültig ein Weckruf für den FC Teufen und nach einer starken Offensivkombination schob Germann in der 85. Minute zum 1:2 Führungstreffer ein. Nur fünf Minuten später spielte Boppart einen weiten Ball auf Eggenberger. Dieser passte den Ball zu Bruderer in die Mitte, welcher den Ball herrlich per Direktabnahme im Tor des Heimteams unterbrachte – 1:3. Nach dieser turbulenten Schlussphase und fünf langen Nachspielminuten pfiff der Unparteiische die Partie ab.

 

Alles in Allem ist der Sieg für den FC Teufen sicherlich verdient gewesen, auch wenn das Spiel gut hätte kippen können. Trotz vielen vergeben Chancen und einigen Stellungsfehlern in der Defensive, zeigten die Teufner eine starke Partie und konnten sich somit den nächsten Dreier dieser Saison sichern.

 

FC Teufen: Ehrbar, Boppart; Fässler, Clavadetscher, Panella, Locher, Babic, Bruderer, Germann, Sleman; Walser, Walz, Grbic; Eggenberger.

Trainer: Pola

 

FC Diepoldsau: Besserer, Durot, Rankovic, Jovicic, Besserer, Jahiji; Zellweger, Marzano; Bellante, Dietsche, Blum; Bajralija, Bakan, Aloi; Bellante

Mit neun Toren, zwei Penaltys und der Rückkehr einer Teufner Torwartlegende, blieb das erste Kantonsderby der Saison seinen Erwartungen mehr als gerecht.

Das Spiel begann am Freitagabend um 20:30 bei strömenden Regen auf dem Kunstrasenplatz Landhaus in Teufen. Beide Teams mussten zum Saisonauftakt eine Niederlage in Kauf nehmen und waren mehr als gewillt, dies im zweiten Spiel wieder gutzumachen. Dies gelang der Heimmannschaft um einiges besser, so konnte Sleman nach einer Balleroberung durch Kern, nach nur 40 Sekunden Spielzeit den Ball das erste Mal im Tor der Appenzeller unterbringen. Man merkte den beiden Teams schon früh an, dass der nasse und rutschige Untergrund das Agieren und Reagieren extrem erschwerte. Trotzdem gelang es Sleman in der 18. Minute erneut nach einem schnellen Umschaltspiel der Teufner zum verdienten 2:0 einzunetzen. Die Gastgeber konnten den Schwung beibehalten und kreierten im Anschluss Chance um Chance. In der 23. Minute waren es jedoch die Innerhoder, die nach einem schönen Spielzug den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen und somit neuen Mut schöpfen konnten. Der FC Teufen konnte für einmal einen klaren Kopf bewahren und hatte eine prompte Antwort auf Lager. Nur zwei Minuten später liess Panella, mit einem satten Volley ins untere Eck, dem Torhüter keine Chance und erzielte das 3:1. Doch damit nicht genug, mit einem sehenswerten Doppelpack vom Teufner Mittelstürmer Kern gingen die Teams mit einem Spielstand von 5:1 in die Pause.

In der zweiten Hälfte praktizierte der FC Appenzell von Beginn weg ein intensives Pressing und konnten so ihren Gegner zu vielen Fehlpässen zwingen. Das gepflegte Aufbauspiel der Gastgeber, welches in der ersten Hälfte so hervorragend funktioniert hat, wurde dadurch erfolgreich unterbrochen und die Gäste fanden so besser ins Spiel. Die erste halbe Stunde der zweiten Halbzeit wurde somit von wenig Torchancen und vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Folglich wurden die Teufner zunehmend unruhiger und die Nervosität schien zu steigen. Umso grösser war die Erleichterung als der Schiedsrichter nach einem Foul an Kern in der 73. Spielminute auf den Penaltypunkt der Appenzeller zeigte. Panella übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch am Torhüter der Gäste, der mittels einer Glanzparade klären konnte. Im Gegenzug wurde fünf Minuten später Büchler mit einem langen Ball lanciert und verkürzte den Rückstand auf 5:2, Teufens Torwart Höhner bei dem abgefälschten Schuss chancenlos. Beide Teams schienen sich mit diesem Resultat abzufinden, doch noch war nicht genug. Vier Minuten vor Schluss legte Bruderer nach einem mustergültigen Dribbling das Leder per Hacke auf Panella, der mit einem platzierten Schuss den achten Treffer des Spiels erzielte. Nur eine Minute später wurde die Teufner Hintermannschaft erneut von einem langen Ball überrascht und nach einem ungestümen Tackling von Locher wurde erneut Penalty gepfiffen. Hörler lief an und verwandelte den Elfer gekonnt in der linken oberen Ecke zum 6:3 Schulssstand.

Der Sieg der Teufner war übers ganze Spiel gesehen sicherlich verdient. Vorallem in der ersten Hälfte wurden starke Kombinationen gezeigt und es hätten gut noch mehr Tore fallen können. Die Gäste aus Appenzell hielten in der zweiten Hälfte jedoch stark dagegen, nutzen die Unkonzentriertheit der Heimmannschaft aus und konnten so mehr und mehr Spielanteile für sich gewinnen. Die Spannung kam jedoch nach dem 5:1 Pausenstand nicht mehr gänzlich zurück.

FC Teufen: Höhner, Germann; Boppart, Pezzoli; Locher, Clavadetscher, Rohner, Marti, Babic; Bruderer, Panella, Sleman, Walz; Eggenberger, Kern; Eigenmann.

Trainer: Pola

FC Appenzell: Räss, Breu, Hörler, Signer, Keller, King, Sabani, Büchler, Köppel, Streule, Breitenmoser, Fässler, Koch, Juric.

Trainer: Lenzi

In einem vorgezogenen Meisterschaft der 3. Liga war der FC Teufen in Appenzell die klar besser Mannschaft und gewann das Derby verdient mit 3:1 (2:1).

Für den Teufener Trainer Marco Pola war es die beste Leistung seiner Mannschaft in der Rückrunde. “Meine Jungs haben genau das umgesetzt, was ich von ihnen erwarte. Nämlich

leidenschaftlichen, mutigen Offensivfussball mit einer positiven Grundhaltung und den Willen die Zweikämpfe für sich zu gewinnen.” Sein Trainerkollege Patrik Lenzi sprach hingegen von einer ungenügenden Leistung seiner Equipe. Mehrere Ausserrhoder waren den Innerrhodern auch läuferisch überlegen. Die Innerrhoder haben sich zwar bis zum Schluss bemüht, aber je länger die Partie dauerte, agierten sie Ideenlos, bekundeten Probleme bei der Ballannahme und im Zweikampfverhalten. Dazu kam auch noch Verletzungspech der Einheimischen, welche die Leistungsträger Johannes Elmiger (Torhüter) nach zehn Minuten und Rafael Koch (Sturmspitze) nach einer Viertelstunde ersetzen mussten. Teufen musste dafür auf die gelb gesperrten Fabio Panella und Cristian Creo verzichten.

Teufen startete ab der 1. Minute mit schnellem Spiel über die Flügel. Eine grosse Chance in Führung zu gehen, vergab aber nach sechs Minuten der Innerrhoder Jonas Signer, als er alleine vor dem Tor den gut reagierenden Teufener Keeper Sandro Ehrbar anschoss. In der 9. Minute wurde Patrick Babic steil angespielt, umspielte den herauslaufenden Innerrhoder Schlussmann – der sich wohl ohne gegnerische Einwirkung dabei das Knie verdrehte – und schoss zum 1:0 für die Gäste ein. Die Ausserrhoder blieben überlegen und Luca Locher schoss an den Pfosten. Sechzig Sekunden vor Ablauf einer halben Stunde wurde auf der linken Seite durch Silvano Eberle der pfeilschnelle Jonas Signer eingesetzt, welcher zum Ausgleich einschoss. Die Partie verlief weiterhin intensiv und mit grossem Einsatz aller Akteure. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff lief Luca Locher in Stellung und brachte seine Farben wieder in Führung. Die zweiten 45 Minuten verliefen ausgeglichener, aber mit leichtem Übergewicht der Gäste. Nach einer Stunde war die Partie mit dem dritten Treffer der Teufener praktisch entschieden. Bei einem Vorstoss über links schoss Luca Locher das Zuspiel wuchtig zum 3:1 ins Netz. Appenzell konnte nicht mehr zusetzen und Teufen den Vorsprung ohne grosse Probleme verwalten. Mit dem neunten Sieg im 18. Spiel haben die weiterhin sechstplatzierten Ausserrhoder punktemässig zum fünftrangierten Appenzell aufgeschlossen.

Bildlegende: Die Torschützen im Derby (von links): Patrik Babic (Teufen), Jonas Signer (Appenzell) und Luca Locher (Teufen).

Bild und Text: Martin Kradolfer, FC Appenzell

Der FC Teufen verliert das Derby auf dem Landhaus gegen den FC Speicher mit 2-1. Die Speicherer entfernen sich mit diesem Sieg weiter von der Abstiegszone und Teufen bleibt irgendwo im nirgendwo in der Tabelle.

Der Start für das Heimteam hätte optimaler nicht laufen können. Bereits nach 3 Minuten zirkelte Locher einen Eckball auf Creo, welcher mit dem Hinterkopf den Ball in die Maschen lenkte. Anstatt nach dem Führungstreffer das Spieldiktat zu übernehmen, geschah genau das Gegenteil. Der FC Speicher fand gut ins Spiel und hatte nach 16 Minuten auch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Ehrbar konnte in dieser Szene den Treffer verhindern. Und die Speicherer drückten weiter auf den Ausgleichstreffern, liessen aber diverse gute Chancen ungenutzt. Kurz vor der Pause kamen auch die Hausherren wieder einmal etwas gefährlicher vor das Tor, doch der Schuss von Locher stellte für den Torhüter keine Schwierigkeiten dar.

Auch nach der Pause fand der FC Speicher schneller zu ihrem Spiel und netzten in der 49. Minute zum 1-1 ein. Ein schnell gespielter Freistoss erwischte die Teufner Hintermannschaft auf dem falschen Fuss und der Stürmer brauchte den Ball nur noch hinter die Linie zu drücken. Und es kam für den FC Teufen noch schlechter. In der 61. Minute spielten die Gäste einen langen Ball aus der Defensive, dieser Diagonalball wurde von der Hintermannschaft der Teufner noch geklärt, jedoch direkt vor die Füsse eines Speicherers, welcher das Leder aus 20 Meter sehenswert versenkte. Danach versuchten die Teufner nochmals den Ausgleichstreffer zu erzielen, bis auf einen Lattenschuss von Creo kamen sie jedoch nicht mehr gefährlich vor das Tor.

Somit gewann der FC Speicher verdient das Derby mit 2-1 und revanchierten sich somit für die Heimniederlage aus der Vorrunde. Dem FC Teufen fehlte der unbedingte Wille und den Zug aufs Tor. Zudem war der FC Speicher bissiger und aggressiver in den Zweikämpfen und zeigte den Teufner damit, wie man in ein Derbyspiel geht.

Am Mittwoch kommt es für den FC Teufen bereits zum nächsten Derby. Sie treffen um 20.15 Uhr auf der Wühre auf den FC Appenzell. (sk)

 

Telegramm: S. Ehrbar; Pieli (Meng), Rohner, Gygax, Knechtle; R.Ehrbar, Babic, Panella (Palangkas); Locher (Eggenberger), Walz (Weiler), Creo

Der FC Teufen verliert auswärts auf der Stapfenwiese verdient mit 5-0 gegen den FC Rheineck, der sich mit diesem Sieg an die Spitze der 3. Liga Gruppe 2 setzt.

Die Hausherren starteten druckvoller in die Partie und hätten bereits nach zwei Minuten den Führungstreffer erzielen können, doch der Ball ging neben das Tor. Die Gäste aus dem Appenzellerland hatten immer wieder Schwierigkeiten beim Spielaufbau und Rheineck wusste dies mit schnellem Umschaltspiel immer wieder gekonnt auszunutzen. Nur beim Abschluss sündigte das Heimteam. In der 39. Minute wurde aus Sicht des FC Rheineck der Bann gebrochen. Nach einer Ecke stieg ein Spieler des FC Rheineck am höchsten und verwertete die mustergültige Flanke per Kopf. Und noch vor der Pause erhöhten die Rheinecker auf 2-0. Ein langer Ball wurde auf den Flügel gespielt und mit viel übersicht in die Mitte weitergeleitet, wo der Stürmer nur noch einzuschieben brauchte.

Der FC Rheineck wollte nach der Pause direkt den Deckel draufmachen und spielte weiter munter vorwärts. In der 52. und 55. Minute kamen auch die Teufner zu einigen Halbchancen, es fehlte jedoch die letzte Entschlossenheit für einen Treffer. Kurz darauf stand dann bereits S. Ehrbar im Teufner Tor wieder im Mittelpunkt. Mit einem starken Reflex verhinderte er die Vorentscheidung.

In der 71. Minute kam der FC Teufen einem Torerfolg am nächsten, doch Creo konnte nicht reüssieren. So auch in der 75. Minute als er anstatt direkt in den Abschluss ging, quer legte und die Möglichkeit wieder dahin war. Dies waren dann aber auch die einzigen und letzten Chancen für die Gäste. Danach spielte nur noch Rheineck und erhöhte von der 78’ bis zu 88’ auf 5-0.

Der FC Teufen fand in der kompletten ersten Hälfte keinen Zugriff und auch nach dem Pausentee fanden sie nur selten zu ihrem Spiel. Alles in allem fehlte die Genauigkeit im Aufbauspiel und die nötige Aggressivität um diese Partie für sich zu entscheiden. Am nächsten Donnerstag muss sich die Einstellung deutlich ändern. Dann gastiert der FC Speicher zum Appenzeller Derby auf dem Landhaus. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr. (sk)

 

Telegramm: S. Ehrbar; Locher (Bindernagel), Gygax, Bachmann (Pieli), Boppart; Rohner, Babic, Panella; Walz (Grether), Creo (Meng), Ehrbar