Am Ende fühlt es sich für den FC Teufen an wie eine Niederlage. Nachdem es die Hausherren immer wieder verpasst hatten, den Sack zuzumachen, gelingt den Gästen aus dem Liechtenstein in der 91. Minute das Tor zum 3:3 Endstand.

Nach der Schmach vor zwei Wochen in Appenzell spürte man den Teufnern keinerlei Verunsicherung an. Die Heimmannschaft nahm gegen die Gäste des USV Eschen Mauren II das Zepter von Anfang an in die Hand. Bereits in der 2. Minute setzte Kern einen Ball aus 9 Metern an den Querbalken. Der logische Führungstreffer gelang der Heimmannschaft in der 19. Minute. Joshua Andraska legte den Ball im Strafraum quer und Ehrbar hatte keinerlei Mühe, das Leder im Tor unterzubringen. Nur sechs Minuten später tauchte wieder Ehrbar, nach herrlichem Zuspiel von Boppart, gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Er liess dem Torhüter der Liechtensteiner wieder keine Chance und traf zum 2:0. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die bislang ungeschlagenen Gäste noch keinen Schuss auf das gegnerische Tor abgegeben. In der 33. Minute profitierte Crescenti von einem kopflosen Angriff der Teufner und konnten den Konter zum 2:1 Anschlusstreffer veredeln. Nur drei Minuten später stellte Kern die Tordifferenz wieder auf zwei. Nach einem Abschlag von Höhener rutschte der Ball bis zum Teufner Kugelblitz durch, welcher gekonnt den Torhüter überlupfte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutze die zweite Mannschaft des USV Eschen Mauren einen erneuten Konter zum 3:2 Pausenresultat.

In der zweiten Halbzeit war die Pola- Elf gewillt, die Partie früh zu entscheiden. Jedoch klebte allen Teufner Angreifern das Pech an den Schuhen. Bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren drei Grosschancen vergeben. Auch in der Folge gab es immer wieder Möglichkeiten, ein weiteres Tor zu erzielen. So kam es, wie es kommen musste. In der 91. Minute erzielten die Gäste nach einem ruhenden Ball mit ihrem vierten Schuss aufs Tor den Ausgleich. Das Tor kam zu spät um noch einmal reagieren zu können und so endete das Spiel mit einem 3:3 unentschieden.

Nach zwei Halbzeiten, welche unterschiedlicher nicht hätten sein können, gewinnt der FC Appenzell zu Hause gegen den FC Teufen mit 7:4. Dies, nachdem das Resultat nach der ersten Hälfte mit 1:4 noch ganz anders ausgesehen hatte.

Bereits vor dem Anpfiff um 20:15 Uhr war der Sportplatz Schaies prall gefüllt. Die Zuschauer wie auch die beiden Mannschaften konnten das Spiel kaum erwarten. Den besseren Start erwischte die Heimelf. Bereits nach drei Minuten profitierte Jonas Signer von einem Ausrutscher in der Teufner Hintermannschaft und konnte alleine vor dem Tor das 1:0 erzielen. Doch der FC Teufen reagierte, wie man auf einen frühen Rückstand reagieren muss. Nur eine Minute später erzielte Yannik Bruderer den Ausgleich, nachdem er den Appenzeller Schlussmann mustergültig umlaufen hatte. Das Spiel war lanciert.

In der Folge erhöhten die Gäste stetig den Druck, was die Appenzeller Hintermannschaft vor immer grössere Probleme stellte. Nach 17 Minuten profitierten die Gäste nach einem Ballgewinn tief in der gegnerischen Platzhälfte und erzielten in Person von Robin Boppart den 1:2 Führungstreffer. Auch das 1:3 durch Roman Ehrbar sowie das 1:4 durch Lukas Kern resultierten nach einem Ballverlust der Appenzeller Verteidigung. Der berüchtigte Teufner Dreizack hatte wieder zugeschlagen.

Die beiden Teams gingen mit einem 1:4 für die Gäste in die Pause und vor allem die Hausherren waren froh, einmal durchatmen zu können.

 

Nach dem Pausentee lag die Vermutung nahe, die beiden Teams hätten den Trikottausch bereits nach der ersten Hälfte vollzogen. Denn nun gestaltete sich das Spiel genau umgekehrt wie noch in Halbzeit eins. Der FC Appenzell drückte nun aufs Tempo und presste die Teufner in ihrer Platzhälfte. Bis zur 60. Minute hielten die Gäste aber gut dagegen und kamen auch selbst zur einen oder anderen Torchance. Doch nach 63. Minuten konnte Lars Manser nach Zuspiel von Jonas Signer auf 2:4 verkürzen. Die Gäste wirkten nach diesem Tor verunsichert und zwei Auswechslungen im Mittelfeld verstärkten diesen Eindruck noch mehr. Die Hausherren hatten plötzlich mehr Platz im Zentrum und nutzten diesen eiskalt. Nur zwei Minuten nach dem 2:4 erzielte Manser den schönsten Treffer des Abends und stellte die Anzeigetafel auf 3:4. Zu allem Übel aus Teufner Sicht verletze sich Torwart Höhener bei dieser Aktion und musste ausgewechselt werden. Die Pola- Elf schien nach diesen Schockminuten wie von der Rolle und konnte sich kaum Luft verschaffen. Nach 72 Minuten kam dann, was kommen musste. Sepp Peterer konnte nach einem schönen Spielzug den Ausgleichstreffer erzielen. 4:4, was für ein Spiel. Doch damit nicht genug. Nach einem Bock in der Teufner Hintermannschaft konnte Manser seinen dritten persönlichen Treffer zum 5:4 erzielen. Danach war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und die Appenzeller erzielten in der Nachspielzeit noch Treffer sechs und sieben. Somit endete das Spiel mit 7:4.

 

Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht, Kampf, Mentalität, Leidenschaft, Freude, Trauer und nicht zuletzt Spektakel. Dieses Spiel bot den Zuschauern Alles. Am Ende war es ein bitterer Abend für den FC Teufen und das Schlussresultat fiel sicher zu hoch aus. Der FC Appenzell kann sich über einen Sieg freuen, an den sich beide Mannschaften wie auch die Zuschauer noch lange erinnern werden.

Nach dem gewonnenen Derby gegen den FC Speicher empfing der FC Teufen am Donnerstagabend den nächsten Kantonsrivalen im Landhaus. Die Heidner hatten ihre erste Partie verloren und so waren die Hausherren leicht zu favorisieren. Dementsprechend druckvoll starteten die Teufner in die Partie. Gegen die defensiv agierenden Gäste war in der Startviertelstunde aber kein Durchkommen. Das erste Tor fiel in der 19. Minute nach einem Eckball. Als Torschütze liess sich J.N. Höhener feiern. Auch der FC Heiden versuchte in der Folge zu Torchancen zu kommen. Allerdings fehlte ihnen das nötige Wettkampfglück und die Mannschaften gingen mit dem 1:0 zum Pausentee.

Auch in die zweite Halbzeit startete die Pola- Elf druckvoll. Bereits sieben Minuten nach Wiederanpfiff zappelte die Kugel zum zweiten Mal im Netz. Ehrbar konnte nach einer Glanztat vom Heidener Keeper abstauben. In der Folge flachte das Spiel zunehmend ab und Torchancen blieben auf beiden Seiten Rar. Dem FC Teufen merkte man die Absenz vom Kugelblitz Kern und Flügelflitzer Eggenberger an und dem FC Heiden fehlte an diesem Abend die nötige Durchschlagskraft.

Am Ende gewinnt der FC Teufen das dritte Spiel verdient mit 2:0 und kann sich, zumindest vorübergehend, die Ligaspitze sichern. Der FC Heiden steht mit null Punkten nach zwei Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Am Samstag um 19:00 Uhr trafen im Speicher der FC Teufen und der FC Speicher aufeinander.

Wie immer bei dieser Konstellation waren beide Teams motiviert bis in die Zehenspitzen. Bei strömendem Regen und auf dem kleinen Kunstrasen konnte man im Vorhinein schon ahnen, dass die Partie nichts für das ästhetische Auge der Zuschauer werden wird. Beide Mannschaften standen bei gegnerischem Ballbesitz hoch, sodass fast alle Bälle lang gespielt wurden. Kurze Pässe blieben in der ersten Halbzeit eine Rarität, womit Freistösse und Eckbälle enorm wichtig waren. Das 0:1 für den FC Teufen fiel trotz vieler Standards auf beiden Seiten erst in der 39. Minute. Kern konnte nach einem lang gezogenen Freistoss von Bruderer von einer Unsicherheit des Torhüters profitieren und zur Führung für die Gäste abstauben. Doch dieses null zu eins hielt nur kurz an. Vier Minuten später schraubte sich Mazenauer nach einem Freistoss der Hausherren zum Kopfball hoch und konnte aus elf Metern zum 1:1 Pausenresultat einnicken.

Nach dem Pausentee starteten die Gäste aus Teufen besser und konnten in der 47. Minute den ersten schönen Spielzug der Partie zur erneuten Führung verwerten. Als Torschütze liess sich Roman Ehrbar feiern. Die Gäste spielten auch danach besser und konnten den Ball nun auch vermehrt durch die eigenen Reihen zirkulieren lassen. Der FC Speicher fungierte, wie schon in Halbzeit eins, ausschliesslich mit langen Bällen, welche meistens nichts Zählbares hervorbringen konnten.

Nach einer knappen Stunde spielten sich die Gäste abermals am Strafraum fest und Lukas Kern erzielte nach einem herrlichen Zuspiel von Robin Boppart das 1:3. Doch auch danach war der Widerstand der Hausherren nicht gebrochen. Kris Kunz erzielte in der 70. Minute den 2:3 Anschlusstreffer. Das Spiel war nun wieder etwas ausgeglichener und die Zweikämpfe wurden hart geführt. Zehn Minuten nach dem Anschlusstreffer wurde Germann im Strafraum zurückgehalten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ehrbar mit etwas Dusel zum 2:4.

Nun schien das Spiel entschieden, bis kurz vor dem Ende Bänziger das Leder nach einem Eckball im Netz zappeln liess. Der FC Speicher setzte sich in den letzten Minuten am Strafraum der Teufner fest, welche den Ball nicht ausreichend klären konnten. Doch zu einem weiteren Torerfolg reichte es dem Heimteam nicht, weshalb die Partie mit dem knappen aber verdienten 3:4 Sieg für den FC Teufen endete.

Claudio Fässler

Am Samstag starteten der FC Teufen und der FC Rohrschach- Goldach 17 2 in die neue Saison. Die Teufner Mannschaft hatte nach dem Debakel vom letzten Sonntag einiges gutzumachen. Dementsprechend druckvoll war der Start des Heimteams im Landhaus. Bereits nach vier Zeigerumdrehungen erzielte Roman Ehrbar das 1:0 für die Appenzeller. Im Anschluss waren die Hausherren zwar die bestimmende Mannschaft, ein weiteres Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. Die St. Galler ihrerseits kamen immer wieder zu gefährlichen Kontermöglichkeiten. In der 11. Minute gelang es den Teufner nicht, eine daraus resultierende Ecke ausreichend zu klären, woraufhin Gilvan Wagner da Silva den Ball im Tor unterbringen konnte. Nach dem Ausgleichtreffer versuchte die Pola- Elf wieder mit einem eigenen Tor zu reagieren. Der grosse Offensivdrang wurde den Teufner nach einer eigenen Ecke jedoch zum Verhängnis. Nachdem die Rohschacher den Ball klären konnten, starteten sie den direkten Gegenangriff, welchen sie durch Furkan Kalmis erfolgreich zum 1:2 abschliessen konnten. Nach dem Führungstreffer der Gäste in der 14. Minute flachte das Spielgeschehen etwas ab. Jeder Ball wurde hart umkämpft und bereits vor der Halbzeit verteilte der Schiedsrichter vier gelbe Karten. Da keiner Mannschaft ein weiteres Tor gelingen wollte, blieb es bis zur Pause beim knappen 1:2.

Auch in die zweite Halbzeit starteten die Hausherren furios. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff wurde Robin Boppart herrlich von Yannik Bruderer lanciert und konnte zum 2:2 Ausgleich einschieben. Danach hatten die Teufner zwar mehr Ballbesitz und konnten den Gegner zeitweise dominieren, zwingende Tormöglichkeiten waren aber Mangelware. Die Gäste konnten nach Balleroberungen immer wieder ihre Schnelligkeit in der Offensivabteilung ausspielen. Einen weiteren Treffer erzielten sie aber erst nach 84 Minuten. Wieder war es ein Konter, welchen Emir Ademaj zum 2:3 für den FC Rohrschach- Goldach 17 2 abschliessen konnte. Nach diesem Schock fuhr das Heimteam noch einmal zwei Gänge hoch. Keiner der Spieler des FC Teufen wollte diese Niederlage kampflos hinnehmen. Endlich wurden die Teufner Bemühungen auch mit Chancen belohnt. Eine dieser Möglichkeiten verwandelte Lukas Kern gekonnt mit einem Heber über den Rohrschacher Keeper zum erneuten Ausgleich. Doch auch das Unentschieden war dem FC Teufen nicht genug und der Druck auf das Tor der Gäste wurde in den Schlussminuten hochgehalten. Ein weiteres Tor konnten die Appenzeller aber nicht erzwingen.

Das 3:3 Unentschieden ist am Ende ein gerechtes Resultat. Beide Teams hatten immer wieder Chancen das Spiel auf ihre Seite zu kippen. Die nächste Möglichkeit für den ersten Sieg steht aber bereits vor der Türe. Am nächsten Samstag erwartet Den FC Teufen das Derby gegen den FC Speicher.

Nach zwei Niederlagen, zwei Siegen und einem Unentschieden in der Vorbereitung startet die erste Mannschaft des FC Teufen am 8. August 2020 um 16 Uhr mit einem Cup Siel in die neue Saison 2020/2021. Der Kader der ersten Mannschaft konnte mit vielen eigenen jungen Spielern ergänzt werden und wir sind gespannt, was uns die Pola-11 am Samstag an Offensiv-Fussball zeigen wird.

Gegner ist der FC Neukirch-Egnach 1, welcher ebenfalls in der 3. Liga spielt. Wir freuen uns auf viele Zuschauer und Support. Der Kiosk ist geöffnet und wartet mit Würsten sowie kühlen Getränken auf die Verköstigung der Zuschauer.

Um nach der fussballlosen Corona-Zeit wieder gestärkt in die neue Saison zu starten, konnte der Vorstand des FC Teufens Haupttrainer Marco Pola und Co-Trainer Bekim Ibraimov für mindestens ein weiteres Jahr verlängern. Ebenfalls wird für die Vorbereitung gezielt einzelne Junioren eingeplant, welche sich für die 1. Mannschaft beweisen können. Unsere langjähriger Torhüter Sandro Ehrbar wird den FC Teufen leider verlassen und möchte fussballerisch kürzertreten. Der Verein bedankt sich für seinen Einsatz und freut sich ihn als Zuschauer begrüssen zu dürfen. Ansonsten bleibt dem FC Teufen die Mannschaft erhalten, welche definitiv in der oberen Region der Tabelle mitspielen kann.

Der FC Teufen verliert das letzte Spiel der Hinrunde gegen den FC Rüthi mit 3:7. Der Tabellenzweite aus St. Gallen spielte abgeklärt und nutzte die vielen Fehler der Teufner eiskalt aus. Damit festigen sie ihren zweiten Tabellenplatz. Der FC Teufen überwintert auf Platz vier.

Im letzten Spiel der Hinrunde brauchten die beiden Teams nicht lange, um sich anzutasten. Bereits in der vierten Minute schoss Boppart die Heimmannschaft nach Vorlage von Fässler in Führung. Doch wie so oft in dieser Saison dauerte die Führung nicht lange an. Die Gäste aus Rüthi konnten das Geschehen bereits wenige Sekunden später ausgleichen. Nach weiteren vier Minuten lag der Ball schon wieder im Tor der Hausherren. Allgäuer antizipierte einen Rückpass der Teufner Hintermannschaft und überlupfte gekonnt denn Torhüter. Der FC Teufen hatte mit den eigenen Fehlern zu kämpfen. Immer wieder ging der Ball unnötig verloren und es wurde gefährlich vor dem eigenen Kasten. Allerdings konnten die Appenzeller die Partie nach kurzer Schockstarre noch einmal ausgleichen. Mujkanovic wurde in der 22. Minute im Strafraum regelwidrig gestoppt. Babic verwandelte den anschliessenden Elfer eiskalt. Im Verlaufe der ersten Halbzeit hatten danach beide Teams die Chance, in Führung zu gehen. In der 42. Minute gelang es den Gästen. Mujkanovic wollte den Ball diesmal auf der anderen Seite behaupten. Dies gelang ihm jedoch nur durch ein Foulspiel. Den fälligen Strafstoss verwandelte Städler zur 2:3 Führung. Nur drei Minuten schoss Allgäuer das 2:4 Pausenresultat.

Für die zweite Halbzeit hatte sich die Pola- Elf viel vorgenommen. Der Dämpfer liess jedoch nicht lange auf sich warten. Sonderegger sorgte in der 51. Minute für einen 2:5 Rückstand. Die Heimmannschaft wollte sich aber noch nicht geschlagen geben. Nach einem Eckball brachte Walser die Teufner wieder etwas näher heran. Allerdings gelang es danach nicht, genügend Druck auf das gegnerische Tor zu generieren. Der Tabellenzweite verteidigte kompakt und sorgte durch Konter immer wieder für Nadelstiche. Es war dies eine Lehrstunde für die junge Mannschaft des FC Teufen. Nach 68. Minuten war das Spiel dann endgültig entschieden. Städler konnte einen weiteren Elfmeter zum 3:6 verwandeln. Sechs Minuten später schoss Allgäuer gar noch das 3:7.

FC Teufen: Höhener, Fässler, Rohner, Panella (C), Locher, Babic, Germann, Bruderer, Boppart, Walser, Mujkanovic.

Trainer: Pola.

 

FC Rüthi: Keller, Ay, Akel, Städler, Schnüriger, Sonderegger, Zäch, Koci, Allgäuer, List, Schneider.

Trainer: Tomas.

Der FC Teufen gewinnt zu Hause gegen den FC Rebstein mit 3:1. In der ersten Halbzeit dominieren die Hausherren und führen zur Pause mit 1:0. Die zweite Hälfte ist lange auf der Kippe und die Gäste können zwischenzeitlich noch ausgleichen. Kurz vor Schluss können die Teufner das Spiel durch einen Doppelschlag für sich entscheiden.

Der nasse Kunstrasen im Landhaus machte den Gästen am Anfang einige Probleme, weshalb die Teufner besser in die Partie fanden. Bereits nach fünf gespielten Minuten spielte Babic einen herrlichen Schnittstellenpass auf Boppart, welcher den Ball mit etwas Glück im Tor unterbringen konnte. Nach dem 1:0 wurde das Spiel vor allem durch viele Verletzungspausen geprägt. Bereits nach 20 Minuten hatten beide Teams den Torhüter verletzungsbedingt auswechseln müssen. In der Folge erspielten sich die Hausherren einige Torchancen, sie konnten diese jedoch nicht in Tore ummünzen. Die Gäste aus St. Gallen versuchten ihr Glück meist durch weite Bälle aus der Abwehr heraus. Diese gerieten aber oft zu weit oder konnten von den Stürmern nicht genügend kontrolliert werden. Somit endete die erste Halbzeit mit dem knappen Vorsprung für den FC Teufen.

In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Teams ausgeglichener als noch in Hälfte eins. Die Rebsteiner hatten sich langsam an den Untergrund gewöhnt und kamen ihrerseits zu einigen guten Möglichkeiten. Vor allem ihre scharf getretenen Eckbälle waren stets brandgefährlich. Einer dieser Standards führte in der 62. Minute zum Ausgleich. Baumgartner konnte einen Abschluss seines Mitspielers zwei Meter vor dem Tor abfälschen und Ehrbar im Tor der Gäste überwinden. Nach dem Treffer der Gäste war das Spiel lange auf Messers Schneide. Beide Teams wollten unbedingt gewinnen und es ergab sich in der Schlussphase ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen. In der 85. Minute kippte das Spiel auf die Seite der Hausherren. Nach einem Freistoss aus 40 Metern konnte der zur Pause eingewechselte Walser den Ball per Kopf verlängern. Boppart stand erneut richtig und konnte den Torwart überwinden. Nur Sekunden später waren die beiden Teufner wieder im Fokus. Ein Abschlag Ehrbars landete bei Boppart, welcher den Ball auf Walser ablegte. Dieser zog direkt ab und traf aus gut 20 Metern perfekt ins Tor. Das 3:1 für den FC Teufen fünf Minuten vor Schluss. In der 89. Minute sorgte der eingewechselte Palangkas für den letzten Aufreger der Partie. Mit seiner zweiten Ballberührung setzte er das Leder an den Querbalken. Für ein weiteres Tor reichte es aber nicht mehr und so gewannen die Teufner am Ende verdient mit 3:1.

 

FC Teufen: Höhener, Fässler, Marti, Panella (C), Locher, Babic, Germann, Bruderer, R. Ehrbar, Kern, Boppart.

  1. Ehrbar 20’, Walser 45’, Weiler 70’, Palangkas 88’.

Trainer: Pola.

 

FC Rebstein: Roth, Bürki, Haltiner (C), Eugster, Kocabas, Demirci, Celentano, Sonderegger, Nüesch, Cabezas, Baumgartner.

Trainer: Eggenberger, Anliker.

Der FC Diepoldsau- Schmitter und der FC Teufen trennen sich auf der Sportanlage Rheinauen mit 4:1. Die erste Halbzeit ist sehr ausgeglichen und endet mit 1:1. In der zweiten Halbzeit nutzen die St. Galler ihre Chancen und gewinnen das Spiel verdient.

Am Anfang des Spiels brauchten beide Teams lange, bis sie in die Gänge kamen. Torchancen ergaben sich nur durch ruhende Bälle. Davon gab es jedoch genug, da beide Teams vehement verteidigten und der Schiedsrichter auf beiden Seiten nicht viel laufen liess. In der 28. Minute war es dann auch ein Freistoss, welcher vom Heimteam verwertet werden konnte. Sahin stieg im Strafraum am höchsten und köpfte denn Ball gekonnt in die weite Ecke. Der FC Teufen wirkte nach dem Tor wie wachgerüttelt und nur zwei Minute später schloss Ehrbar eine Kombination über mehrere Stationen zum Ausgleich ab. Danach  nahmen aber beide Teams wieder etwas Tempo aus dem Spiel. Die Diepoldsauer kamen aber insgesamt häufiger vor den gegnerischen Kasten. Bis Grbic in der letzten Minute der ersten Halbzeit flankte und den Kopf von Mujkanovic fand. Dieser köpfte das Leder an die Latte, von wo aus, so die Entscheidung des Schiedsrichters, der Ball nicht mit vollem Umfang hinter die Linie sprang.

Nach dem Pausentee starteten die Gäste etwas passiv in die Partie und leisteten sich einige Fehler, welche zu Torchancen führten. Das Heimteam konnte diese aber bis zur 58. Minute nicht nutzen. Dann kam Besserer nach einem Eckball im 16er der Gäste an den Ball und musste diesen nur noch über die Linie schieben. Das 2:1 für den FC Diepoldsau- Schmitter. Nur zwei Minuten später wurde Sahin, welcher aus abseitsverdächtiger Position gestartet war, freigespielt. Die Nummer 9 der Heimmannschaft hatte dann keine Mühe, Höhener im Tor der Gäste zu überwinden. Der FC Teufen haderte in dieser Phase des Spiels mit sich selbst und nicht zuletzt mit den Entscheidungen des Spielleiters. Nach 73. Minuten kam es dann noch schlimmer für die Teufner. Deren Torhüter konnte sich einen weiten Ball erlaufen und wollte diesen klären. Allerdings landete das Spielgerät direkt bei einem Gegenspieler, welcher direkt abzog. Höhener parierte den Ball. Jedoch ausserhalb des Strafraums. Folgerichtig wurde der Teufner Schlussmann des Feldes verwiesen. Den fälligen Freistoss verwandelte dann Sahin direkt zu seinem dritten persönlichen Treffer. Danach war die Luft draussen und das Spiel endete ohne weitere Highlights mit dem 4:1 Sieg für den FC Diepoldsau- Schmitter.

FC Teufen: Höhener, Fässler, Panella (C), Rohner, Knechtle, Babic, Germann, Bruderer, Mujkanovic, Grbic, Ehrbar.

Trainer: Pola.