Der FC Rüti empfing am Samstag den FC Teufen. Die zwei Mannschaften trennte vor dem Spiel nur ein einziger Punkt und das Spiel wurde erwartungsgemäss hart umkämpft. Das bessere Ende konnte das Heimteam für sich entscheiden und gewann das Spitzenspiel mit 3:1.

Das Hinspiel in Teufen konnte der FC Rüti knapp mit 3:4 für sich entscheiden. Beide Teams waren sich also bewusst, dass ein ebenbürtiger Gegner auf sie wartet und somit nahm das Spiel mit viel Zurückhaltung und Sicherheit nur langsam Fahrt auf. Doch das perfekte Fussballwetter und die zahlreichen Fans machten Lust auf mehr. So kam es in den ersten zehn Minuten schon zu je einer Torraumszene auf beiden Seiten. In der 15. Minute verpasste der FC Rüti den Führungstreffer als das Spielgerät nach einem Eckball quer durch den Teufner Straffraum flog, aber keinen dankbaren Abnehmer finden konnte. Der Rasen war tief und holprig, was Folgen auf das Spiel mit sich brachte. Beide Teams mussten auf gepflegtes Aufbauspiel verzichten und operierten mehrheitlich mit weiten Bällen in die Spitze. Im Mittelfeld wurden harte Zweikämpfe geführt, um das Leder schnellst möglichst in die gegnerische Gefahrenzone bringen zu können. Doch wurde das Spiel oft durch einen unfairen Zweikampf und den darauffolgenden Freistoss unterbrochen. So auch in der 22. Spielminute. Panella mit einem ruhenden Ball aus der eigenen Hälfte auf Locher, dieser Flankt zur Mitte wo Kern alleine zum Abschluss kommt. Der Torhüter des Heimteams parierte diesen mirakulös – doch konnte den Ball nur unweit zur Strafraummitte klären. Hier lauerte Germann und zeigte seine ganze Gelenkigkeit. Mit einer Mischung aus Thomas Müller und Zlatan Ibrahimovic netze er per Fallrückzieher zum 0:1 Führungstreffer ein – ein Traumtor. Doch die Antwort des FC Rüti liess nicht lange auf sich warten und nur vier Zeigerumdrehungen später konnte Allgäuer, nach einem Ballverlust der Teufner im Mittelfeld, zum 1:1 einschieben. Mit diesem Spielstand gingen die beiden Teams zum Pausentee.

In der zweiten Hälfte zeichnete sich ein ähnliches Bild ab wie in der ersten. Weite Bälle aus der Defensive, viel Körpereinsatz im Mittelfeld und einige gute Torchancen auf beiden Seiten. Die Hintermannschaft des FC Rüti spielte eine starke und abgeklärte Partie, es wurden praktisch keine Kopfballduelle verloren und auch die zweiten Bälle konnten sie effizient, wenn auch nicht gepflegt, aus der Gefahrenzone klären. Dem FC Teufen lag diese Spielweise nicht besonders und die physische Stärke des Gegners war dabei alles andere als behilflich. Schon früh zeichnete sich ab, dass dieses Spiel nur über Wille, Kraft und Ausdauer entschieden werden konnte. Dies gelang den Rheintalern etwas besser und so lief Schneider in der 60. Minute, nach einen weiten Ball, alleine auf Höhner. Dieses Mal hatte der Teufner Keeper das Nachsehen und FC Rüti erzielte den 2:1 Führungstreffer. Rund 14 Spielminuten später war es erneut Schneider, welcher nach einer Flanke den FC Rüti mit 3:1 in Führung brachte. Für die letzten 20 Minuten verteidigte das Heimteam den eigenen Sechszehner mit Mann und Maus. Der FC Teufen kam zwar noch zur einen oder anderen Torchance, doch die Laufbereitschaft und der Wille der Rheintaler, diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben, war grösser. Nach 95. Minuten beendete der Schiedsrichter die Partie und der FC Rüti gewann auch das Rückspiel gegen den FC Teufen.

Der FC Teufen hatte Mühe mit der Art und Weise, wie Fussball gespielt wurde. Demgegenüber stand ein kämpferisches starkes Heimteam, dass mit viel Einsatz dieses Spiel verdient für sich entscheiden konnte. An der tabellarischen Situation hat sich somit nichts geändert. Der FC Rüti verbleibt vorerst auf dem zweiten, der FC Teufen auf dem vierten Rang. Am nächsten Samstag steht erneut ein Spitzenspiel auf der Agenda und die Appenzeller empfangen den Leader aus Rheineck.

Am Samstagnachmittag empfing der viertplatzierte FC Teufen den Tabellenletzten FC Sevelen. Nach einem intensiven Spiel mit vielen Torraumszenen gewannen die Hausherren klar und verdient mit 5:0.

Warmes Frühlingswetter, zahlreiche Zuschauer, geöffneter Kiosk und benetzter Rasen – alle Bedingungen für einen gelungenen Fussball Samstag waren gegeben. Nun musste nur noch die Partie halten, was sie versprach. Die Favoritenrolle kam klar dem FC Teufen zu. Mit dem ligagefährlichsten Sturm wollte man das Tabellenschlusslicht früh unter Druck setzten und somit das Zepter von Beginn weg in die Hand nehmen. Dies wurde erwartungsgemäss in die Tat umgesetzt und Ehrbar zimmerte nach noch nicht einmal einer Minute das Leder das erste Mal an den Querbalken. Nur vier Zeigerumdrehungen später verwandelte Walz einen Freistoss aus rund 16 Metern gekonnt zum 1:0 Führungstreffer.  Der hohe Druck zeigte Wirkung und nach nur 120 Sekunden erzielte Grbic, nach einem Assist von Kern, den zweiten Treffer für die Gastgeber. Die Teufner waren definitiv in Torlaune, die Rheintaler etwas überfordert. Dieses Bild blieb über weite Strecken der ersten Hälfte so bestehen. Die Hausherren kreierten Chance um Chance und liessen den Gegnern kaum eine Möglichkeit ins Spiel zu finden. Dass es zum Pausenpfiff noch immer „nur“ 2:0 stand, war einzig der mangelnden Effizienz der Teufner Offensivabteilung zuzuschreiben. So wurden sage und schreibe 13 hochkarätige Chancen während den ersten 45 Minuten nicht verwertet.

Dieses Resultat mag auf den ersten Blick eindeutig erscheinen und doch braucht es nur eine kurze Unaufmerksamkeit und die Würfel werden neu gemischt. Dies wollte der FC Teufen keinesfalls zulassen und drückte voller Kraft auf den dritten Treffer. Auch die Gäste kamen nach Eigenfehlern der Teufner zur einen oder andern halbgefährlichen Torraumszene. Doch schon nach zehn Spielminuten der zweiten Hälfte, konnte Kern die Führung zum längst überfälligen 3:0 erhöhen. Wie auch in den ersten 45’ spielte der FC Teufen ballsicher und liess dem Gegner nur wenig Platz. Die Zuschauer wurden Zeugen von schönen und kreativen Ballstafetten, die Chancenauswertung sorgte jedoch noch weiterhin für einige graue Haare mehr. Trotzdem gelang es Bruderer in der 73. Minute, nach einem schönen Sololauf, aus kurzer Distanz den Ball zum vierten Mal im Netz zu versenken. Nun war die Luft und Lust definitiv raus und die letzte Viertelstunde plätscherte ein wenig vor sich hin. Den Schlusspunkt setzte Eggenberger, der nach einem schönen Querpass von Locher zum 5:0 Endstand traf.

Der Sieg in dieser Höhe ist sicherlich gerechtfertigt und alles in allem ist der Rückrundenauftakt gelungen. Die Mannschaft war von der ersten Minute an konzentriert, die Defensive kompakt und das Passspiel fliessend. Trotzdem müssen sich die Männer des FC Teufens bewusst sein, dass man nicht in jedem Match zwanzig Torchancen kreieren wird und die Effizienz definitiv noch gesteigert werden muss.

FC Teufen: Höhener, Locher; Clavadetscher, Rohner, Panella, Fässler, Marti, Ehrbar, Germann; Bruderer, Grbic; Boppart, Kern, Walz; Eggenberger, Höhener.
Trainer: Pola

FC Sevelen: Tischhauser, Sulser, Sturzenegger, Fazlija, Jahiji, Matic, Genc, Dharmalingam, Eljezi, Cauterucci, Isufi, Jahiji, Isufi, Yildiz, Semiz, Shabani.
Trainier: Matanovic, Cibil.

Ein Grossteil unserer 1. Mannschaft konnte vier wunderschöne Tage, als Vorbereitung für die Rückrunde, im Vinschgau verbringen. Bei perfekten Bedingungen wurde auf dem Hauptplatz in Plaus trainiert.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Scheidweg Garage aus Appenzell, dass wir ihren Personenbus für das Trainingslager nutzen konnten.

Der FC Teufen gastierte vergangen Samstag beim zweitplatzierten FC Rheineck, welcher sich seit diesem Wochenende Wintermeister nennen darf. Nach einer spannenden und umkämpften Partie, inklusive heisser Schlussphase, mussten sich die Teufner mit 3:2 geschlagen geben.

Das Spiel wurde mit grosser Spannung erwartet. Sowohl das Heimteam als auch die Gäste starteten in die Partie mit der Aussicht, das Spielfeld als Tabellenführer zu verlassen und somit als Leader zu überwintern. Der FC Rheineck belegte mit 25 Punkten den zweiten, der FC Teufen mit 24 Punkten den dritten Tabellenrang. Das Wetter war angenehm, der Rasen geschmeidig und die beiden Teams heiss – perfekte Bedingungen also für ein Samstagabend-Spitzenspiel. Dieses brauchte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen. Beide Teams standen hoch und agierten bereits in der Offensive aggressiv und aufsässig. Es wurden viele Zweikämpfe geführt, welche vor allem in den ersten 20 Minuten meistens zugunsten des Heimteams endeten. Die ersten beiden Schüsse in Richtung gegnerisches Tor, konnten jedoch die Gäste aus dem Appenzellerland verzeichnen. In der 26. Minute wurde Rheinecks Flügelstürmer mit einem langen Ball lanciert, dieser setzte sich durch und legte pfannenfertig auf Ibrahimi – 1:0! Auch mit Hilfe dieses Treffers kippte das Spiel nicht auf eine Seite, sondern verlief weiter relativ ausgeglichen und ohne riesige Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. So gingen die beiden Teams ohne weiteres Tor zum Pausentee. Das Heimteam verzeichnete in der ersten Hälfte etwas mehr Ballbesitz als ihr Gegner. Diese zeigten Mühe ihre Kompaktheit zu wahren und die Lücken zwischen den heimischen Reihen waren ungewöhnlich gross.

Wie der Spielverlauf der ersten Hälfte gezeigt hatte, war diese Partie jedoch noch lange nicht entschieden. So starteten die Akteure beider Teams wachsam und konzentriert in die zweiten 45 Minuten. Den Gästen gelang es, die Probleme der ersten Hälfte bis auf Weiteres unter Kontrolle zu bringen und gewannen immer mehr Zweikämpfe im Mittelfeld. In der 52. Minute war es dann soweit und Kern erzielte, nach einem schön getretenen Freistoss, den Ausgleichstreffer per Kopf. Das Spiel war nun also auch auf der Anzeigetafel wieder ausgeglichen. Dies jedoch nicht für lange – nur vier Zeigerumdrehungen später gelang den Rheintalern, nach einem Konter, die erneute Führung. In der 68. Minute gelang dem FC Rheineck, nach einer Unaufmerksamkeit in der Teufner Defensive und jede Menge Glück sogar das der dritte Treffer des Abends. Das Spiel machte nun den Anschein, als wäre es entschieden. Und trotzdem ging nochmals einen Ruck durch die Mannschaft des FC Teufen. Denn der bisherige Spielstand der zweiten Hälfte reflektierte das Geschehen auf dem Platz mässig bis gar nicht. Der FC Teufen hatte um einiges mehr vom Spiel und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlussversuchen. In der 83. Minute kam dann der längst überfällige Anschlusstreffer zum 3:2. Bruderer verwandelte einen Freistoss aus knapp 20 Metern unhaltbar im rechten, oberen Eck. Die Appenzeller hatten nochmals Mut gefasst und warfen alles nach vorne. Dies blieb natürlich nicht unbemerkt und das Heimteam versuchte schon früh auf Zeit zu spielen und so die vorhandene Führung über die Zeit zu bringen. Unschöne Ausdrücke, Zeitspiel des Torhüters und das Pflegen von zahlreichen „Verletzten“ gehörten noch zu den edleren Mitteln des Heimteams. Die Schlussphase versprach nochmals richtig viel Spannung und die Gäste kannten nur noch eine Richtung – nach vorne! Doch es war zu spät. Nach einer Nachspielzeit von knapp vier Minuten blies der Unparteiische in seine Pfeife und das Spiel war vorbei.

Die Niederlage zum Saisonende schmerzt besonders, da definitiv mehr herauszuholen gewesen wäre. Die Tore der Teufner fielen leider zu spät und so konnten auch die letzten stürmischen Minuten den Sieg nicht mehr herbeiführen. Der FC Teufen schliesst somit auf dem guten vierten Tabellenrang die Hinrunde ab. Mit nur vier Punkten Rückstand auf den Leader schaut man jedoch schon freudig auf die Rückrunde und gönnt sich erst mal eine „fussballfreie Zeit“ bis im Januar.

FC Teufen: Ehrbar, Fässler, Rohner, Panella, Clavadetscher, Pezzoli; Boppart, Marti, Ehrbar, Germann; Bruderer, Sleman, Eggenberger, Kern, Locher.

Trainer: Pola

FC Rheineck: Dietsche, Sutter, Chiarello, Di Gregorio, Ibrahimi, Baumann, Ibrahimi, Macedo, Bucheli, Lakna, Lleshi, Müllerk, Imeri, Bojaxshi.

Trainer: Giger

Der FC Teufen empfing am Samstagnachmittag den FC Rüti im Landhaus zum Spitzenkampf in der 3. Liga. Die ligabeste Offensivabteiliung des erstplatzierten FC Teufen traf somit auf die solideste Abwehr des Tabellenzweiten. Nach einem intensiven Spiel auf rutschigem Terrain siegten die Rheintaler nicht unverdient mit 3:4.

Die Spannung im Vorfeld dieser Partie war gross. Der FC Teufen lag mit 24 Punkten auf dem ersten, der FC Rüti mit 22 auf dem zweiten Rang. Das Heimteam konnte die letzten acht Spiele in Serie gewinnen und insgesamt 43 Treffer verbuchen. Auf der Gegenseite stand der FC Rüti mit sieben Siegen, einem Unentschieden, einer Niederlage und nur 5 Gegentoren seit Saisonbeginn. Die Angespanntheit war auf beiden Seiten zu spüren und beide Teams waren topmotiviert, das Spielfeld als Tabellenleader zu verlassen. Das Spiel nahm schnell an Fahrt auf und die Teufner konnten nach zehn Minuten die ersten zwei Torabschlüsse verbuchen. Der FC Rüti war jedoch ebenfalls von Beginn weg wachsam und erwischte die Teufner Hintermannschaft schon nach 11 Minuten eiskalt. Nach einem Chip hinter die Abwehr des Heimteams und einem sehenswerten Lupfer per Kopf, musste Ehrbar das erste Mal hinter sich greifen. Der Schock sass tief bei den Teufnern – umso grösser war die Freude bei den Rheintalern. Das Spiel hatte jedoch gerade erst begonnen und die Appenzeller liessen den Kopf nicht hängen. In den folgenden Minuten wurde der Ball gekonnt durch die eigenen Reihen gespielt, ohne jedoch eine zündende Idee Richtung gegnerisches Tor zu haben. Sowohl der FC Teufen, als auch der FC Rüti kamen je zu einer abseitsverdächtigen Grosschance, welche von den beiden wachsamen Torhütern vereitelt werden konnten. Nach dreissig Spielminuten wurde dann Kern im gegnerischen Strafraum ungestüm von den Beinen geholt und der Schiedsrichter zeigte ohne zu Zögern auf den Punkt. Babic lief an und verwandelte den Elfer unhaltbar in der rechten oberen Ecke. Das Spiel war nun auch auf der Anzeigetafel wieder ausgeglichen. Der FC Teufen zeigte sich weiter bemüht, wurde jedoch durch die starke Defensivleistung der Gäste zunehmend ausgebremst. Diese wiederum wussten genau, wie sie ihre schnellen Stürmer in die Schnittstellen zwischen der Teufner Abwehr in Szene setzten konnten. Nur drei Zeigerumdrehungen nach dem Ausgleich konnte Allgäuer einen Abpraller aus rund 14 Metern zum 1:2 Führungstreffer verwandeln. In der 42. Spielminute konnte schliesslich Städler aus abseitsverdächtiger Position zum 1:3 Pausenstand einnetzen.

Noch waren 45 Minuten zu spielen und das Spiel konnte weiterhin auf beide Seiten kippen. Dies merkte man auch den beiden Teams auf dem Platz an. Die zweite Hälfte startete, wie die erste aufgehört hat – intensiv und hart umkämpft. Das Heimteam konnte wesentlich mehr Ballbesitz verzeichnen, doch das starke und konsequente Stellungsspiel der Gäste machten Torchancen auf beiden Seiten zur Seltenheit. Die Räume im Mittelfeld waren extrem eng, was die Appenzeller dazu zwang, vermehrt mit hohen Bällen zu operieren. Doch die grossgewachsenen und sattelfesten Verteidiger des FC Rüti liessen weiterhin keine Abschlussmöglichkeiten zu. So kam es, wie es kommen musste und es schlichen sich vermehrt kleinere Unkonzentriertheiten auf Seiten der Teufner ein. Von einer solchen konnte schliesslich Zäch in der 69. Minute profitieren und schob, nach einem missglückten Abschlussversuch eines Teamkollegen, zur 1:4 Vorentscheidung ein. Dass sich in diesem Spiel nichts Grosses mehr tun wird merkte man auch den Spielern auf dem Feld an. Und trotzdem – in der 79. Spielminute fasste sich Kern ein Herz und erzielte aus rund 28 Metern den sehenswerten Anschlusstreffer zum 2:4. Der FC Rüti agierte weiterhin geschickt und versuchte diesen Sieg über die Zeit zu bringen. Dies gelang nicht allen Rheintaler gleich gut und in der zweiten Nachspielminute zeigte der Unparteiische erneut auf den Penaltypunkt. Grbic verwandelte diesen stilsicher zum 3:4. Dieser Treffer kam aber definitiv zu spät und so pfiff der Referee nur wenige Augenblicke später die Partie ab.

Somit ist der FC Rüti neu mit 25 Punkten an der Tabellenspitze. Der Sieg der Rheintaler geht über alles gesehen sicherlich in Ordnung, auch wenn bei den Toren meist auch ein Quäntchen Glück mit im Spiel war. Die starke Defensivleistung der Gäste liess kaum gute Tormöglichkeiten zu und der FC Teufen hatte extrem Mühe Anspielstationen zu schaffen. Mit den wenigen, aber effizienten, Nadelstichen konnte der FC Rüti auch die notwendigen Akzente in der Offensive setzten und das Spiel verdient mit vier Treffern gewinnen. Die Teufner befinden sich neu auf dem dritten Tabellenrang und spielt sein letztes Spiel der Hinrunde nächsten Samstag auswärts gegen den FC Rheineck.

FC Teufen: Ehrbar, Fässler, Rohner, Panella, Clavadetscher; Pezzoli, Babic; Marti, Ehrbar; Germann, Bruderer, Boppart; Grbic, Sleman, Eggenberger, Kern; Walz, Sutter.

Trainer: Pola

FC Rüti: Keller, Sonderegger, Kobler, Tomas, Kamberi, Heeb, Lüchinger, Städler, Koci, Zäch, Allgäuer, Blaser, Klee, Schnüringer, Aebi, Schneider, Sönmez, Bojaxshi.

Trainer: Tomas

Die Favoritenrolle für das Spiel vom Samstagabend war klar verteilt. Die letzten sieben Meisterschaftsspiele konnte der FC Teufen allesamt für sich entscheiden. Der FC Sevelen dagegen ist mit nur einem Punkt das Schlusslicht der Tabelle. Die Appenzeller konnten dieser Favoritenrolle einmal mehr gerecht werden und gewannen auswärts verdient mit 4:7.

Den Teufnern gelang es in den letzten Spielen immer ein frühes Führungstor zu erzielen. Auch in diesem Match kam Kern nach nur vier Minuten zum ersten gefährlichen Abschluss, konnte ihn jedoch nicht verwerten. Die Appenzeller kamen definitiv besser in die Partie als die Rheintaler. Nach 13 Minuten versuchte Ehrbar sein Glück aus der Distanz. Dieser Schuss verfehlte das Tor aber ebenfalls, wenn auch nur knapp. In der 18. Minute konnte sich Babic gegen zwei Gegner durchsetzen, wurde dann aber unweit des Strafraums von den Beinen geholt. Den darauffolgenden Freistoss setzte er jedoch ungefährlich in die Mauer. Man merkte, dass die spielfreudigen Teufner weiter auf die Führung drückten. Nach 23 Minuten war es dann so weit. Bruderer lancierte Boppart mittels Traumpass in die Schnittstelle der Rheintaler Abwehr. Dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und brachte seine Farben in Führung. Teufen war jetzt so richtig im Spiel angekommen und dominierte die Partie nach Belieben. Die Chancen kamen im Minutentakt. In der 26. Minute wurde, nach einem Einwurf von Fässler an der gegnerischen Grundlinie, Ehrbar vom Torhüter im Strafraum gefoult. Wie bereits in den letzten Spielen verwandelte Babic den darauffolgenden Strafstoss ohne Probleme. Nur drei Zeigerumdrehungen später konnte Kern nach einem Abpraller des Torhüters zum 0:3 einschieben. Bis zur Pause flachte das Spiel wieder etwas ab und die Gäste liessen den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen. Der FC Sevelen kam nur durch Eigenfehler der Appenzeller zu Torchancen. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld, kurz vor der Pause, konnte Kaurin vom FC Sevelen alleine auf Ehrbar zulaufen. Diese Chance liess er sich nicht entgehen und verkürzte zum 1:3. Mit diesem Stand gingen die Teams in die Kabinen. Nach der Pause kam der FC Teufen wieder besser in die Partie. Nach nur fünf Minuten konnte Kern, nach einem langen Ball von Rohner und einem brillanten Solo, die Kugel zum zweiten Mal im Netz unterbringen. Man könnte meinen dies wäre die Vorentscheidung und die Appenzeller würden das Spiel nach Hause schaukeln. Doch in der 55. Minute konnte der FC Sevelen nochmals auf zwei Tore verkürzen. Kurz darauf zeigten die Teufner jedoch, was sie in dieser Saison so stark macht. Sobald man ein Tor kassiert, wird sofort wieder nachgelegt – man hat nie genug vom Toreschiessen. So konnte Kern nach 69 Minuten sein drittes Tor an diesem Abend erzielen. Der Hintermannschaft des FC Sevelen ging die Luft langsam aber sicher aus. In der 80. Minute konnte der eingewechselte Walz zum 2:6 erhöhen. In den letzten zehn Minuten fehlten beiden Mannschaften die Konzentration in der Defensive. So konnte der FC Sevelen nochmals auf zwei Tore verkürzen. Kern, der Spieler des Abends, hatte aber noch nicht genug. Kurz vor Schluss erzielte er seinen vierten Treffer am Abend und führt jetzt souverän, mit zehn Treffern in der laufenden Saison, die Torschützenliste der 3. Liga an.

Es war sicherlich nicht das beste Spiel, das der FC Teufen gezeigt hat in dieser Saison. Doch schlussendlich war es wichtig, die drei Punkte nach Hause zu bringen und somit weiterhin an der Tabellenspitze zu bleiben. Nächsten Samstag kommt es auf dem Landhaus zum Spitzenspiel gegen den FC Rüthi.

FC Teufen: Ehrbar Sandro, Fässler, Rohner, Panella, Locher; Eggenberger, Babic, Ehrbar Roman; Walz, Germann; Marti, Boppart; Pezzoli, Kern, Sutter.

Trainer: Pola

FC Sevelen: Schlegel, Redzepi, Matic, Graho, Sturzenegger; Cibil, Yildiz; Isufi, Maksuti, Kaurin Darko, Müller, Kaurin Redenko; Crekezi

Trainer: Matanovic, Cibil

Nach einem langsamen und zähen Spiel gelingt dem FC Teufen die Verteidigung der Tabellenführung. Die Mittelländer gewinnen das Derby gegen den FC Heiden mit 4:2.

Wie in den letzten zwei Spielen gingen die Teufner als Favorit in die Partie. Nicht nur das, auch die Derbystimmung motivierte den Gegner aus Heiden zusätzlich und die Partie versprach viel Unterhaltungspotenzial. Die Mittelländer ihrerseits waren überzeugt, ihren Lauf beibehalten zu können. Der frischgebackene Leader machte in der Anfangsphase Druck mit langen Bällen aus der Abwehr. Immer wieder entstand Gefahr über die pfeilschnellen Aussen Sleman und Boppart. Gleich zwei Chancen in den ersten fünf Minuten wurden jedoch nicht verwertet. In der 9. Minute erwischte dann Babic den Torhüter des Heimteams, mit einem Freistoss aus rund 20 Metern, auf dem falschen Fuss und traf sehenswert zum 1:0. Die Partie nahm im Anschluss nur langsam Fahrt auf. Spielzüge, welche zu Ende gespielt wurden, waren eine Rarität. Dies lag vor allem an den zahlreichen Fouls, die nun auf beiden Seiten begangen wurden und am schwierigen Spielbelag, der eher einer Viehschau würdig war. Nach rund einer halben Stunde kam Grbic zu seiner ersten Chance. Er verpasste den zweiten Torerfolg allerdings um Haaresbreite. In der 34. Minute erzielte der Gastgeber überraschend den Ausgleich. Mit einem Schuss vom Strafraumrand wurde Ehrbar vom Heidner Bektesi überlistet. Nach diesem Weckruf kamen die Mittelländer immer mehr zu guten Torchancen. Vor dem Tor liess man sich aber zu viel Zeit oder verpasste die erneute Führung durch zu ungenaue Abschlüsse. Kurz vor der Pause war es dann „Kugelblitz“ Kern, welcher die alte Differenz wiederherstellen konnte. Von Fässler wunderschön in die Tiefe lanciert, scheiterte er zwar zuerst am Torhüter, konnte den Abpraller aber gekonnt zur Führung verwerten. Mit einem Spielstand von 1:2 ging es zum Pausentee.

Die beiden Teams trennte nur ein Tor und so versprach die zweite Hälfte viel Spannung. In der 52. Minute wurde Bruderer im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt. Für den Vorderländer Innenverteidiger war dies bereits die zweite gelbe Karte, was ihm die vorzeitige Dusche einbrachte. Bruderer trat selbst an und verwandelte stilsicher zum 3:1. Mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Tempounterschied der beiden Teams immer offensichtlicher. Klare Chancen waren dennoch auf beiden Seiten Mangelware. Es waren 64 Minuten gespielt, als Fässler gekonnt über die Seiten lanciert wurde. Grbic konnte sich in der Mitte durchsetzen und pfannenfertig für Locher auflegen. Dieser hatte keine Mühe zum 4:1 einzuschieben. Nur drei Zeigerumdrehungen später kam der eingewechselte Clavadetscher zur nächsten Grosschance. Sein Kopfball landete via Lattenunterkante auf der Linie, konnte aber vom Torhüter noch gestoppt werden. In der 77. Minute wurde die Teufner Defensivabteilung zum zweiten Mal überwunden. Nach einem schnellen Umschaltspiel des Heimteams und einem gekonnten Umlaufen des Keepers stand es neu 2:4. Auch das zweite Tor kam eher überraschend. Die Schlussphase hatte nicht mehr viel mit Fussball zu tun. Provokationen und unsportliche Fouls liessen einen gepflegten Fussball nicht mehr zu. Das Spiel endet mit 2:4.

Auch der siebte Sieg in Serie war verdient. Wenn auch weit weniger souverän, als die Letzten. Die Teufner standen zu wenig kompakt und zu weit weg vom Gegner. In der Vorwärtsbewegung wurden die Bälle weit geschlagen, was eher ungewöhnlich ist für den ansonsten gepflegten Spielaufbau des FC Teufens.

Mit diesem Sieg behaupten die Mittelländer ihre Leaderposition und der FC Heiden muss sich vorerst mit dem 10. Platz zufriedengeben.

FC Teufen: Ehrbar, Fässler, Rohner, Panella, Locher, Babic; Marti, Ehrbar; Clavadetscher, Bruderer, Boppart; Grbic, Sleman, Kern; Walz.

Trainer: Pola

FC Heiden: Reich, Saqipi, Ulmann, Boller, Wild, Fessler, Shaqiri, Kehl, Belak, Gebert, Bektesi, Widmer, Coentrao Neves, Krizevac, Knöpfler

Trainer: Maderthander

Auch am siebten Spieltag zeigte der FC Teufen eine starke Teamleistung und schlägt den FC Rorschach-Goldach deutlich mit 6:0.

Nach einem grandiosen Saisonauftakt und dem fünften Sieg in Serie war die Messlatte für den FC Teufen hoch gesetzt. Die Spieler waren sich bewusst, dass man von Gegnern und Fans mit anderen Augen betrachtet wurde, als in der Rückrunde zuvor. Der FC Rorschach-Goldach belegte einen Tabellenplatz im Mittelfeld, doch war aus Erfahrungsberichten immer für eine Überraschung gut. Dies war dem Heimteam bewusst und es versuchte früh auf die Führung zu drücken. Und die Chancen liessen nicht lange auf sich warten. In den ersten zehn Minuten kamen gleich mehrere Spieler des FC Teufens zu Torchancen, keine davon konnte jedoch verwertet werden. In der 12. Spielminute zog Ehrbar aus der Drehung mit seinem schwächeren, linken Fuss ab und liess mit seinem platzierten Schlenzer dem Torhüter keine Chance – 1:0. Knapp zehn Minuten später lancierte Babic den pfeilschnellen Flügelflitzer Sleman. Dieser liess die letzten zwei Rorschacher hinter sich und versenkte den Ball gekonnt zum 2:0 im Netz. Die Gäste waren dem FC Teufen trotz diesen zwei Toren ebenbürtig und zeigten einige schöne Kombinationen im Mittelfeld. Doch das hohe Pressing und eingeübte „zacki-zacki“ der Teufner zeigte sich schon in der 27. Minute erneut wirkungsvoll. Nachdem Kern die gegnerische Defensive unter Druck gesetzt hatte und den Ball abluchsen konnte, staube Boppart eiskalt zum 3:0 ab. Eine Minute vor dem Pausenpfiff glänzte die Teufner Offensivabteilung erneut mit einer starken Kombination. Diese wurde durch einen kühnen Hackentrick von Boppart und einem präzisen Flachschuss von Germann zum 4:0 Pausenstand vervollständigt.

Auch wenn der Pausenstand von 4:0 eine klare Angelegenheit vermuten lässt, waren die Gäste vom Bodensee weiterhin nicht zu unterschätzen. Noch nicht alle Mechanismen im Spiel der Appenzeller funktionierten einwandfrei. Vor allem das kompakte und kontrollierte Spiel kam in dieser ersten, hektischen Hälfte etwas zu kurz. Die Teufner begannen die zweite Hälfte jedoch genauso aufsässig, wie die Erste. Die Räume wurden zugestellt und die gegnerische Defensive früh unter Druck gesetzt. So war es in der 53. Spielminute wiederum Sleman, der von einem Abwehrfehler des FC Rorschach-Goldach profitieren konnte und den fünften Treffer erzielte. Nun flachte das Spiel ein wenig ab. Das intensive Spiel hinterliess seine Spuren und das Heimteam war wesentlich weniger spritzig und agil, wie noch in der ersten Hälfte. Doch deren Defensivabteilung stand weiterhin souverän und so kamen die Gäste nur zu einer einzigen guten Torchance. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte der eingewechselte Bruderer, welcher nach einem schönen Pass von Sleman zum 6:0 Endstand traf.

Dieser 6:0-Sieg des FC Teufens wurde sicherlich nicht gestohlen und das Team schaut mit hungrigen Gesichtern auf das Derby gegen den FC Heiden vom kommenden Samstag.

FC Teufen: Ehrbar, Fässler, Rohner, Panella, Locher; Clavadetscher, Babic, Ehrbar; Bruderer, Germann; Marti, Boppart; Grbic, Sleman, Kern, Sutter.

Trainer: Pola

FC Rorschach-Goldach: Rescher, Baumann, Scheier, Baumgartner, Schnurrenberger, Rechsteiner, Kalmis, Rexhepi, Colonna, Abdoski, Baraljia, Signer, Egger, Büchler, Arena, Knaus, Jovanovic.

Trainer: Memoli, Müller

Die Favoritenrolle für das Spiel vom Freitagabend war klar verteilt. Der FC Teufen konnte die letzten vier Spiele in Serie gewinnen, während der FC Balzers noch immer auf den ersten Dreier der Saison wartete. Die Appenzeller waren jedoch nicht gewillt diese drei Punkte abzugeben und gewannen das Spiel verdient mit 6:1.

In den letzten Matches gingen die Teufner jeweils schon früh in Führung. Und auch dieses Mal wurde es schon früh in der Partie gefährlich im Strafraum der Gäste. Innerhalb von zehn Minuten hatte Sleman den Führungstreffer gleich zwei Mal auf dem Fuss, scheiterte jedoch am Torhüter. Das Heimteam war von Beginn weg die aktivere Mannschaft und hatte durch einen gepflegten Spielaufbau alles im Griff. So verwunderte es nicht, dass der FC Teufen nach 21 Minuten verdient in Führung ging. Babic lancierte Germann steil, welcher das Spielgerät schnörkellos, wenn auch etwas glücklich, im rechten oberen Eck versenkte. Die Führung ging absolut in Ordnung. Doch das eine Tor reichte den Spielfreudigen Teufnern nicht und man drückte spürbar auf das Zweite. So kamen sowohl Ehrbar, als auch Kern zu weiteren Grosschancen. In der 39. Spielminute verwandelte das Kopfballungeheuer Boppart einen schön getretenen Eckstoss zum 2:0. Nur drei Minuten später glänzte erneut Boppart, diesmal als Vorbereiter. Nach einem schön herausgespielten Ball von Ehrbar, passe er in die Mitte, wo Sleman zum 3:0 Pausenstand einschob. Die Führung in dieser Höhe war definitiv verdient.

Auch in der zweiten Hälfte war die Heimmannschaft das aktivere Team. Doch bis zum nächsten Treffer musste sich das Publikum noch etwas gedulden. Das Tempo in den ersten 20 Minuten flachte etwas ab. Die Teufner hielten den Ball in den eigenen Reihen, jedoch ohne gross Offensivaktionen. So waren es die eingewechselten Spieler, die das Spiel wieder etwas pushten. In der 69. Minute bewies Grbic seine Übersicht und legte nach einem schönen Sololauf quer, wo Walz zum 4:0 einnetzte. Nun war die Angelegenheit definitiv geregelt und die Moral der Gäste im Keller. Doch trotzdem war es Ehrbar, der als nächstes den Ball aus dem Netz fischen musste. Nach einem Eigenfehler der Teufner Hintermannschaft in der 82. Minute und einem abgefälschten Schuss erzielten die Gäste den Ehrentreffer und verkürzten so auf 4:1. Das dieses Tor jedoch nur Ergebniskosmetik war bewiesen die Appenzeller, als sie weiter wie gewohnt Richtung gegnerisches Tor marschierten. So war es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Tor revanchiert wurde. Dies gelang Babic nur drei Minuten späten mit einem straffen Schuss vom Elfmeterpunkt. Den Schlusspunkt setzte Walz in der 89. Minute, als er mit seinem schwachen Fuss zum 6:1 Endstand traf.

Der Sieg der Teufner, auch in dieser Höhe, war sicherlich verdient. Die Abwehr erledigte ihren Job fast fehlerfrei, die Offensivabteilung zeigte starke Kombinationen und das Team agierte über 90 Minuten als kompakte Einheit. Mit diesen drei Punkten gelang es den Appenzellern temporär die Tabellenführung zu übernehmen, bis sie am Sonntag vom FC Rüthi auf den zweiten Platz verdrängt wurden. Am nächsten Mittwoch kann der FC Teufen jedoch wieder vorlegen, beim Heimspiel gegen den FC Rorschach-Goldach.

FC Teufen: Ehrbar, Clavadetscher; Fässler, Rohner, Panella, Locher, Babic; Marti, Ehrbar, Germann, Boppart; Grbic, Sleman; Walz, Kern, Sutter.

Trainer: Pola

FC Balzers: Vogt, Gantner, Kaufmann, Heeb, Vogt, Ferreira, Almer, Vogt, La Milenta, Ferreira, Maia de Sousa, Spahic, Vogt, Fischer, Butzen.

Trainer: Lerme

An einem schönen Sonntagnachmittag besiegten die Teufner auswärts den KF Dardania St. Gallen nach einem torreichen und körperbetonten Spiel verdient mit 1:4.

Die Ausgangslage versprach einmal mehr ein spannendes Fussballspiel. Das Heimteam starteten mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison und hielten an ihrem Saisonziel, dem Aufstieg, weiterhin fest. Währenddessen konnten die Gäste 9 Punkte aus den ersten vier Spielen mitnehmen und gingen die letzten drei Spiele allesamt als Sieger vom Platz. Der FC Teufen war sich bewusst, dass der Sieg vom letzten Dienstag bestätigt werden musste, um alle Kritiker verstummen zu lassen.
Wie schon in den vergangenen Spielen gelang es den Teufnern von Anfang an Druck auszuüben und ab der ersten Sekunde Torgefahr auszustrahlen. So mussten die Zuschauer nur knapp fünf Minuten warten, bis Boppart mit einem präzisen Steilpass Germann lancierte, der mit viel Zug Richtung Fünfmeterraum marschierte. Bevor dieser zum Abschluss kommen konnte, wurde er von Dardanias Keeper unsanft von den Beinen geholt. Der Unparteiische zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Penaltypunkt – zu recht. Babic übernahm die Verantwortung und bracht die Gäste mit einem unhaltbaren Strafstoss 0:1 in Führung. In der Zehnte Spielminute hatte Kern das zweite Tor auf dem Fuss, scheiterte jedoch an Dardanias Torhüter. Das Spiel wurde vor allem in dieser Phase von viel Körpereinsatz und harten, zum Teil unfähren, Zweikämpfen geprägt. In der 30. Minute überforderte das schnelle Umschaltspiel der Gäste die Abwehr von KF Dardania ein weiteres Mal und Germann hatte erneut nur noch den Torhüter vor sich. Kalt wie eine Hundeschnauze lupfte er den Ball über den Keeper und erzielte das verdiente 0:2. Das Heimteam tat sich weiter schwer und sowohl Said, als auch Kern hatten das dritte Tor auf dem Fuss. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff setzte Kern im gegnerischen Strafraum die Abwehr unter Druck und wurde per Körpereinsatz an einem Ballgewinn gehindert. Dem Referee war dies zu viel Körper und er pfiff zum zweiten Mal Elfmeter – ein sehr harter Entscheid. Die machte auch Dardanias Captain kund und wurde nach einem Schubser gegenüber dem Schiri mit Rot vom Platz gestellt. Wieder nahm Babic Anlauf, scheiterte diesmal jedoch am Torhüter von KF Dardania. Nach zwei weiteren grossen Torchancen der Appenzeller, gingen die Teams bei einem Stand von 0:2 in die Pause.

Obwohl das Heimteam nur noch zu zehnt auf dem Platz stand, war dieses Spiel noch lange nicht entschieden. Ab der ersten Minute der zweiten Hälft war klar, dass Einsatz und Wille diese Entscheidung mitbestimmen würden. Nach intensiven Startminuten flachte das Spiel etwas ab und die Körperspannung beider Teams liess deutlich nach. Erneut wurde das Spiel von Fouls und Diskussionen geprägt. Das Heimteam kam zu keinen Torchancen und die Gäste konnten die eigenen nicht verwerten. So dauerte es bis zur 68. Minute bis Kern den Sack zu machen konnte. Nach einem sehenswerten Dribbling und einem klasse Abschluss erzielte er das dritte Tor für den FC Teufen. Drei Minuten später zeigte die Teufner Verteidigung eine kleine Unaufmerksamkeit und Torhüter Sandro musste in letzter Not per Faust klären. Gemäss dem Unparteiischen traf Ehrbar jedoch nicht nur den Ball, sondern auch den Gegenspieler und es gab den dritten Strafstoss der Partie. Basic verwandelte diesen und verkürzte auf 1:3. In der 76. Minute, klärte das Heimteam nur ungenügend und der Ball fiel in die Füsse von Marti. Dieser fasste sich ein Herz und versenkte den Ball per Pfosten aus rund 22 Metern – ein wunderschöner Treffer. Nun war die Luft definitiv draussen und die Schlussviertelstunde plätscherte vor sich hin, bevor der Schiedsrichter die Partie bei einem Schlussstand von 1:4 beendete.

Der FC Teufen konnte somit auch das fünfte Saisonspiel für sich entscheiden. Auch wenn das Heimteam den Schiedsrichter, teils zu recht, harsch kritisierte, ist dieser Sieg mehr als gerechtfertigt.

FC Teufen: Ehrbar, Clavadetscher, Rohner, Panella, Locher; Fässler, Babic; Marti, Bruderer, Germann; Ehrbar, Boppart; Walz, Sleman, Kern; Grbic.

Trainer: Pola

KF Dardania St. Gallen: Kurhasani, Berisha, Briner, Mansaray, Lamaj, Beqiraj, Di Nunzio, Ziberi, Cassani, Agatic, Bieli, Daku, Jakupi, Nesimi, Basic, Esifanos.

Trainer: Brander, Bushati