Sieg zum Vorrundenabschluss

Der FC Teufen gewinnt das letzte Spiel der Vorrunde auf dem heimischen Landhaus mit 4-1 gegen den FC Triesen.

Die Gäste aus dem Ländle hatten sichtlich Mühe, sich auf dem rutschigen Kunstrasen zu bewegen. So war es auch zu Beginn das Heimteam, dass versuchte, das Spieldiktat zu übernehmen. In der 17. Minute hatte Creo den sicheren Führungstreffer auf dem Fuss, als er nach einem Ballgewinn alleine vor dem Torhüter stand, doch der Ball fand den Weg nicht ins Tor. Nur zwei Minuten später prüfte Babic, mit einem Freistoss, die Qualitäten des Gästekeepers, der sich am in guter Form präsentierte und den Ball nicht parieren liess. Doch auch Höhener im Tor der Teufner zeigte, dass er einen starken Nachmittag erwischte. In der 22. Minute vereitelte er eine Grosschance des Gegners, als der Stürmer alleine auf ihn zulief. Die Teufner versuchten immer wieder mittels flachen Zuspielen, zum Erfolg zu kommen. So auch in der 30. Minute. Panella spielte einen flachen Ball in die Mitte, Ehrbar liess den Ball gewollt passieren und Pezzoli markierte freistehend aus 16 Metern den Führungstreffer. Auch das Pressing des Heimteams funktionierte. Clavadetscher eroberte einen Ball im Mittelfeld und spielte Panella an. Dieser fasste sich aus 18 Metern ein Herz und erzielte das 3:0 mit einem satten Schuss in die Ecke. Und zwei Zeigerumdrehungen später kam es noch besser für die junge Teufner Mannschaft. Creo lancierte Locher auf dem Flügel, dieser bewies seine Übersicht, als er von der Grundlinie den Ball auf den Elfmeterpunkt zurücklegte, wo Creo wartete und zum umjubelten 3-0 einschoss. Mit diesem Spielstand schickte der Schiedsrichter dann auch beide Teams in die Garderoben.

Nach dem Pausentee versuchten die Gäste aus dem Fürstentum den Rückstand zu verkürzen. Doch zwingende Möglichkeiten blieben Mangelware. Doch auch die Teufner erspielten sich keine weiteren Torchancen. Erst als der Anschlusstreffer in der 74. Minute für die Gäste fiel, schöpften diese nochmals Hoffnung. Doch die Teufner Mannschaft arbeitete weiterhin kompakt in der Defensive und konnte nun auch wieder einige Ausrufezeichen in der Offensive setzen. So auch in der 83. Minute. Ehrbar wurde schön in Szene gesetzt, umlief den Torhüter und schob aus spitzem Winkel zur endgültigen Entscheidung ein.

Mit diesem verdienten Sieg zeigten die Teufner eine klare Reaktion zum vergangenen Wochenende, als noch ein 4-Tore-Vorsprung preisgegen wurde. In diesem Spiel liefen sie jedoch nie Gefahr, dass sich etwas ähnliches wiederholen konnte. Mit diesen zusätzlichen drei Punkten schliesst der FC Teufen die Vorrunde auf dem 6. Tabellenrang mit 16 Punkten ab. (sk)

 

Telegramm: Höhener; Clavadetscher, Rohner, Gygax, Locher (Knechtle); Panella (Bär), Babic, R. Ehrbar; Grbic (Eigenmann), Pezzoli (Boppart), Creo (Palangkas)

4-Tore-Vorsprung reicht nicht aus

Einmal mehr steht der FC Teufen in dieser Saison für viele Tore. Doch dieses Mal müssen die Gäste aus dem Appenzellerland in Rebstein als Verlierer vom Platz, dies trotz einer 4-0 Führung.

Auf einer Unterlage, die schon zu Spielbeginn nur noch einem Acker glich, starteten die Teufner gut in die Partie. Sie kamen mit den biederen Platzverhältnissen besser zu Recht. Rebstein versuchte es häufig mit hohen Bällen, welche jedoch allesamt von der Defensivabteilung geklärt werden konnte. In der 23. Minute spielte Panella Grbic auf dem Flügel an, dieser legte flach in den Stafraum und Walz konnte zum 1-0 einschieben. Dass die Unterlage für den Torhüter tückisch ist, zeigte sich in der 34. Minute. Der Heimtorhüter wollte einen Ball klären, dieser sprang ihm jedoch über den Fuss. Grbic der nachsetzte hatte dank diesem Lapsus das leere Tor vor sich und erhöhte auf 2-0. Und nur drei Zeigerumdrehungen später war es wieder Grbic, der sich einen Assist notieren konnte. Nach einem schönen Flügellauf fand er in der Mitte den freistehenden Creo. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und schon stand es 3-0. Kurz vor der Pause erhöhte Ehrbar sogar noch auf 4-0. Doch ebenfalls noch vor dem Abpiff erhielt das Heimteam aus Rebstein aus 17 Metern einen Freistoss zugesprochen. Ehrbar im Tor der Gäste war bei der Ausführung chancenlos und so konnte der FC Rebstein noch vor dem Pausentee verkürzen. Wer die Rheintaler Mannschaften kennt, weiss das diese bis zum Umfallen kämpfen, so war auch den Spielern des FC T bewusst, dass sie in der 2. Hälfte nochmals alles aus sich heraus holen mussten. Doch es blieb nur beim Wissen und es haperte in der Umsetzung. Bereits in der 55. Minute verkürzte der FC Rebstein auf 2-4. Die Teufner versuchten nun urch einige Wechsel möglichst Zeit von der Uhr zu nehmen und Ruhe zu bewahren. Doch ab der 80. Minute waren die Rebsteiner nicht mehr zu halten. Innert zwei Minuten stellten sie vom 2-4 auf 4-4. Und in der 89. Minute trafen sie dann zur erstmaligen Führung. Zu allem überdruss sah S. Ehrbar in der 91. Minute noch die rote Karte. Der Schiedsrichter stellte ihn vom Platz, als er, die sehr unsportlichen Fans hinter seinem Rücken (er wurde während 45 Minuten durchgehend provoziert), etwas rustikal aufforderte, sich ruhig zu verhalten. In der langen Nachspielzeit erhöhten die Rebsteiner dann noch zum 6-4.

Die teufner Mannschaft muss sich nach dieser Niederlage selber an der Nase nehmen, denn man darf einen Vier-Tore-Vorsprung nicht so leichtfertig hergeben. Sicherlich kann man über die rote Karte diskutieren, doch ändert es nichts an der Gesamtleistung in der zweiten Halbzeit.

Zum letzten Vorrundenspiel empfängt der FC Teufen am nächsten Sonntag um 16 Uhr den FC Triesen auf dem Landhaus. (sk)

 

Telegramm: S. Ehrbar; Clavadetscher (Knechtle), Rohner, Preisig, Locher (Bär); Panella (Gygax), Babic, R. Ehrbar; Grbic (Boppart), Walz (Pezzoli), Creo (Clavadetscher)

Verdienter Heimsieg

Der FC Teufen fährt auf dem heimischen Landhaus einen verdienten 5-2 Sieg gegen den FC Uznach ein. 

Die Gäste versuchten den FC T von Beginn an unter Druck zu setzen und spielten ein hohes Pressing. Doch die Teufner lösten sich immer wieder auf gekonnt mit einem sauberen Passspiel. So auch in der 7. Minute. Rohner fand Creo mit seinem Pass, dieser lancierte den überragenden Walz (er sollte noch vier Tore schiessen), welcher abgeklärt zur Führung einschob. Doch das 1-0 hielt nicht lange Bestand. Nach 13. Minuten zeigte der Referee zurecht auf den Elfmeterpunkt. S. Ehrbar kam ganz wenig zu spät und brachte den gegnerischen Stürmer zu fall. Der gefoulte trat zur Ausführung selber an und liess Ehrbar keine Chance. Der FC Uznach versuchte es immer wieder mit einem schnellen Umschaltspiel und erspielte sich so noch einige Möglichkeiten, welche jedoch nicht verwertet werden konnte. Kurz vor der Pause bekam das junge Heimteam kurz nach der Mittellinie einen Freistoss zugesprochen. Locher spielte einen langen Ball in den Strafraum, welcher nach einer sicheren Beute für den Torhüter aussah. Dieser konnte den Ball jedoch nicht festhalten und Panella musste nur noch ins leere Tor einschiessen. So gingen die Teams mit einer 2-1 Führung des Heimteams in die Kabine.  

Der FC Teufen kam deutlicher wacher aus der Kabine. In der 48. Minute eroberte Rohner einen Ball im Mittelfeld und spielte sofort weiter zu Walz, der erneut alleine auf den Torhüter losziehen konnte und wie ein alter Hase zum 3-1 einnetzte. Und nur drei Zeigerumdrehungen später jubelte das Heimteam erneut. Nach einem feinen Zuspiel von Babic schloss wiederum Walz, dieses Mal mit einem Lob, zum 4-1 ab. In der 60. Minute schloss Walz einen weiteren Angriff mit einem Tor ab. Das Zuspiel kam erneut von Creo. Der Anschlusstreffer der Uznacher in der 64. Minute war dann nur noch Resultatkosmetik. Der FCT spielte die Partie abgeklärt zu Ende und hätten noch höher gewinnen können, doch Knechtle, Bär und Boppart scheiterten aus ausichtsreicher Position. 

Nach zwei Niederlagen feierte der FC Teufen endlich wieder einen Sieg. Dieser war über das gesamte Spiel gesehen auch verdient, auch wenn die erste Halbzeit noch ausgeglichen war. Am nächsten Sonntag geht es für den FC Teufen weiter. Sie treffen auswärts um 14.30 Uhr auf den FC Rebstein. (sk) 

 

Telegramm: S. Ehrbar; Clavadetscher, Rohner, Preisig, Locher; Panella, Babic, R. Ehrbar (Knechtle); Pezzoli (Boppart), Walz (Bär), Creo (Pezzoli) 

Vorschau FC Teufen gegen FC Appenzell

Nach dem Derbysieg gegen den FC Speicher vom vergangenen Samstag folgt am kommenden Samstag bereits das nächste Derby. Mit dem FC Appenzell kommt eine Mannschaft aufs Landhaus, die auf einen hervorragenden Saisonstart zurückblicken kann. Am vergangen Samstag konnten sie der FC Balzers zuhause mit 7:2 schlagen.
Mit einem Sieg könnte unsere Mannschaft an der Spitze dran bleiben und mit Appenzell gleichziehen.

Kommen sie vorbei und lassen Sie sich dieses Derby nicht entgehen!
Anpfiff 17:00Uhr Landhaus

Wir freuen uns über euren Besuch!

Keine Punkte in Rüthi

Der FC Teufen musste die Heimreise aus Rüthi ohne Punkte im Gepäck antreten. Das Heimteam gewann verdient, auch in der Höhe, mit 4-0. Das Resultat hätte gar noch höher ausfallen können, doch die Rüthner sündigten etliche Male im Abschluss.

Das nasse Wetter hatte das Feld schon vor dem Spiel sehr aufgeweicht und auf die beiden Teams wartete eine schwer bespielbare Unterlage. Der FC Rüthi kam mit diesen Verhältnissen eindeutig besser zu Recht. Bereits nach 15. Minuten hätte hätte es 1-0 stehen können, doch der Stürmer nutzte die sehr Möglichkeit nicht aus. Und nur vier Minuten später war es wiederum das Heimteam, welches alleine auf Ehrbar losziehen konnte. Dieser verhinderte die Führung mit einem kompromisslosen einsteigen und dem damit verbundenen Ballgewinn. Erst nach 30. Minuten kamen die Teufner ihrerseits zum ersten Torschuss, ohne dadurch den Torhüter in Bedrängnis zu bringen. Mit einem 0-0 verabschiedeten sich die Teams zum Pausentee.

Und auch nach Wiederanpfiff fand der FC Teufen nicht zu seinem Spiel. Im Gegenteil, der FC Rüthi drückte klar überlegen auf den Führungstreffer. Schon eine Minute nach Wiederanpfiff hätte der Heimstürmer das Tor erzielen müssen. Panella wollte Ehrbar im Tor anspielen, sah aber nicht, dass dort der Angreifer noch lauerte. Dieser schnappte sich den Ball, umkurvte Ehrbar und wollte einschieben. Doch Gygax verhinderte im letzten Moment auf der Linie den sicheren Treffer. Wer dachte, dies wirkte als Weckruf für die Gäste, der irrte sich. Weiterhin spielte fast ausschliesslich der Rüthi. In der 57. Minute brauchte es wieder das ganze Können von Ehrbar, um einen Schuss zu parieren. Und weitere zwei Minuten später fand er sich bereits wieder im eins gegen eins mit einem Rüthner Stürmer. Er musste sich ein zweites Mal umspielen lassen, doch noch immer gelang dem FC Rüthi der Führungstreffer nicht. Gygax rettete erneut in extremnis auf der Linie. Kurz drauf kam das Heimteam nochmals zu einer Doppelchance. Zuerst parierte Ehrbar stark und bei der zweiten Möglichkeit verhinderten Ehrbar und Panella das Tor. In der 67. Minute brach dann der Bann bei Rüthi. Nach einem Ballverlust der Teufner im Mittelfeld versuchten sie es aus grosser Distanz und erwischten so Ehrbar zum verdienten 1-0. Dieses Tor wirkte befreiend für die Rüthner. So erhöhten sie das Score in der Schlussphase noch bis zum 4-0.

Der FC Teufen war in dieser Partie dem Gegner in allen Belangen unterlegen, sei es kämpferisch, spielerisch, taktisch. So verliessen sie den Platz verdient als Verlierer. Jetzt haben sie zwei Wochen Zeit, die Niederlage aufzuarbeiten und weiter an sich zu arbeiten. Am Sonntag, 24. September, um 16 Uhr, trifft der FC T auf dem Landhaus auf den FC Rheineck. (sk)

 

Telegramm: S. Ehrbar; Clavadetscher, Gygax, Preisig; Locher, Panella (Babic), Grbic (Meng), Knechtle (Boppart); R. Ehrbar, Pezzoli (Walz), Creo

Auswärtssieg im Ländle

Der FC Teufen feiert einen verdienten 4-3 Sieg auswärts beim FC Balzers.

Ab der ersten Minute war der FC Teufen hellwach und übernahmen sofort das Spieldiktat und liess den Ball und den Gegner laufen. Und doch jubelte der FC Balzers zuerst. Nach einem Eckball lag der Ball im Netz. Jedoch auch im Anschluss blieb der FC Teufen spielbestimmend, doch klare Torchancen blieben aus. Der FC Balzers versuchte vor allem mit langen Bälle die schnellen Stürmer anzuspielen. So auch in der 20. Minute. Der Pass fand seinen Abnehmer und der Stürmer konnte alleine auf Ehrbar losziehen und schob abgeklärt zum zweiten Tor des Heimteams ein. So führte der FC Balzers, entgegen dem Spielverlauf mit 2-0. Doch die Teufner gaben sich nicht auf und blieben ihrem Spielstil treu. In der 34. Minute konnten die Gäste erstmals einen gefährlichen Konter starten. Dieser schloss Ehrbar mit dem Anschlusstreffer zum 2-1 ab. Auf dem schwierig zu bespielbaren Kunstrasen versuchte es der FCT auch mit einigen Distanzschüssen, welche ihr Ziel vorerst jedoch verfehlten. Bis sich Grbic in der 44. Minute ein Herz fasste und aus 20 Metern den Ball im Tor versenkte. Dem Torhüter blieb nur das Nachsehen. So konnte der FC Teufen kurz vor der Pause ausgleichen.

Die Teams kamen starteten fulminant in die zweite Hälfte. Creo hätte, nur eine Minute nach Wiederanpfiff, beinahe für die erstmalige Führung gesorgt und im Gegenzug klärte Knechtle im letzten Moment vor dem einschussbereiten Stürmer. Un nach 50 gespielten Minute jubelten die Teufner. Locher fand mit seinem Eckball Ehrbar in der Mitte und dieser liess sich nicht zweimal bitten und traf zum 3-2. Die Gäste verteidigten die Führung bis zur 69. Minute souverän. Dann kamen die Liechtensteiner wieder gefährlich vor das Tor von Ehrbar. Diese Chance konnte er noch klären, doch nur eine Minute später blieb auch im das Nachsehen, konnten doch zwei Spieler alleine auf ihn losziehen. Somit war die Partie wieder ausgeglichen. In der 81. Minute lancierte der eingewechselte Gygax Locher auf dem linken Flügel mit einem schönen Schnittstellen Pass. Die folgende flache, scharfe Flanke fand im Fünfmeterraum den ebenfalls eingewechselten Eigenmann. Er drückte den Ball abgeklärt zur erneuten Führung über die Linie. In der Schlussphase versuchte nun das Heimteam alles, um das Spiel nochmals auszugleichen. Doch die Defensivabteilung um Rohner, Clavadetscher und Knechtle entschärfte entweder alle Möglichkeiten oder liess sie gar nicht erst zu.

So sicherte sich der FC Teufen im Fürstentum verdient die drei Punkte. Mit einer kämpferisch und spielerisch tadellosen Leistung war dieser Sieg verdient, verzeichneten sie doch, über die gesamte Spieldauer gesehen, mehr Ballbesitz.

Am kommenden Samstag, um 16. Uhr, geht es wieder weiter für den FC Teufen. Auswärts treffen sie auf den FC Rüthi. (sk)

 

Telegramm: S. Ehrbar; Clavadetscher, Rohner, Knechtle; Locher (Bär), Grbic (Gygax), Panella, Boppart (Eigenmann); Pezzoli (Ruibal), Ehrbar (Walz), Creo

„Stängeli“ auf dem Landhaus

Der FC Teufen fertigt den FC Besa auf dem heimischen Landhaus gleich mit 10-1 ab. Dabei begann das Spiel für die Gäste noch gut.

Bereits nach 11 Minuten gingen die St. Galler mit 1-0 in Führung. Nach der Balleroberung im Mittelfeld wurde der Stürmer steil angespielt und dieser liess sich nicht zweimal bitten. Was dieses Tor bei den Teufner auslöste, wissen wohl nur sie selbst, folgten nun zehn Tore für sie.

Nur zwei Minuten nach dem Rückstand lancierte Panella Creo mit einem herrlichen Pass. Dieser versenkte die Möglichkeit abgeklärt im Tor. In Minute 15 wurde Locher im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt. Creo setzte sich den Ball und liess dem Torhüter vom Elfmeterpunkt nur noch das Nachsehen. Weitere vier Zeigerumdrehungen später erhöhte Panella das Score auf 3-1. Nachdem Pezzoli dem Aussenverteidiger den Ball wegschnappte und der Torhüter nicht entscheidend klären konnte, brauchte Panella nur noch ins leere Tor einzuschieben. Doch noch gaben sich die Gäste nicht auf. Es brauchte das ganze Können von Ehrbar, als er reaktionsschnell einen Kopfball auf der Linie parierte. Nach 37 gespielten Minuten erzielte Bachmann das wahrscheinlich schönste Tor des Abends. Sein Freistoss landete genau im Winkel und dem Torhüter blieb nichts Anderes übrig, als den Ball zum vierten Mal aus dem Netz zu holen. Und die Teufner powerten vor der Pause immer noch weiter. Panella lancierte Boppart mit einem feinen Pass und letztgenannter konnte sich ebenfalls unter die Torschützen reihen.  Mit dem Spielstand von 5-1 pfiff der Schiedsrichter zur kurzen Pause. Der FC Besa versuchte kurz nach Wiederanpfiff nochmals alles, um eine Klatsche zu verhindern. Die letzte Möglichkeit klärte Rohner jedoch auf der Linie. Danach war der Bann endgültig gebrochen. Grbic legte in der 61. Minute für Creo. Bachmann traf freistehend nach einer Ecke zum 7-1 und Panella erhöhte kurz darauf mittels Penalty. Und in der 78. Minute traf erneut Creo, mit seinem vierten Treffer des Spiels. Locher war es dann, welcher mit dem zehnten Treffer des Heimteams den Torreigen abschloss.

Mit einer eindrücklichen Leistung wurde der Tabellenführer der letztjährigen Saison (der FC Besa durfte aus reglementarischen Gründen nicht aufsteigen) geschlagen. Doch so hoch wie das Resultat auch ausfiel, der FC Besa ist nach wie vor eine spielstarke Mannschaft und erwischte einen schlechten Abend, welcher das Heimteam mit einer kämpferisch, spielerisch und psychisch tadellosen Leistung auszunutzen wusste und ständig weiter powerte.

Am Sonntag, 3. September 2017 um 15. Uhr trifft der FC Teufen auswärts auf den FC Balzers, mit dem Ziel, dieses Resultat zu bestätigen. (sk)

 

Telegramm: S. Ehrbar; Preisig, Rohner (Babic), Knechtle (Clavadetschter); Locher, Panella, Bachmann, Boppart; Pezzoli (Meng), R. Ehrbar (Grbic), Creo (Ruibal)

 

Unentschieden zum Meisterschaftsstart

Im, für die Teufner, ersten Meisterschaftsspiel entführt der FC Schaan einen Punkt vom Landhaus.

Das Heimteam startete gut in die Partie und versuchte dem Gegner aus dem Fürstentum gleich ihr Spiel aufzuzwingen. Bereits nach zwei Minuten erhielt der FC Teufen den ersten Eckball zugesprochen, der jedoch nichts Zählbares einbrachte. Die Spieler des FC Schaan versuchten jedoch auch ihrerseits die vorgegebene Taktik umzusetzen. Doch die kompakte Spielweise der Teufner liess ihnen keine Möglichkeit zur Entfaltung und sie konnten nur mit langen Bällen agieren, welche für die Hintermannschaft des FC T keine Probleme darstellte. Vor der Pause kam der FC Teufen nochmals zu guten Möglichkeiten ohne jedoch zu reüssieren. Es fehlte immer eine Kleinigkeit, sei es beim Schussversuch von Bachmann, beim Querpass von Pezzoli im Strafraum oder bei der Direktabnahme von Boppart.

So gingen die beiden Teams mit einem 0-0 in die Pause.

Mit der ersten Unachtsamkeit der Teufner Defensivabteilung kam auch gleich das erste Tor. Ein Schaaner Verteidiger lancierte mit einem langen Ball den Flügelstürmer, welcher aus Sechzehnmetern abzog. Dieser Schuss konnte Höhener noch parieren, doch der Abpraller landete beim Mitgelaufenen Stürmer, welcher nur noch einzuschieben brauchte. Der Gegentreffer motivierte das junge Heimteam noch mehr, denn sie waren nach dieser Szene die klar spielbestimmende Equipe. Doch weiterhin wollte der Ball nicht im Tor der Gäste einschlagen. Am Boden liegend klärte in der 71. Minute ein Schaaner Spieler mit den Händen eine weitere Möglichkeit. Der gut stehende Schiedsrichter entschied auf Penalty und zeigte dem Spieler folgerichtig, hatter er in der ersten Hälfte bereits Gelb gesehen, die Ampelkarte. Rohner setzte sich den Ball zur Ausführung, scheiterte jedoch am gut reagierenden Gästekeeper. So führten weiterhin die Gäste aus dem Fürstentum. Doch der FC Teufen powerte weiter und gab sich nicht auf. In der langen Nachspielzeit erhielt das Heimteam einen Freistoss zugesprochen. Bachmann brachte den Ball gefährlich in den Strafraum. Dort stand Locher perfekt und köpfte zum viel umjubelten Ausgleichstreffer ein. Doch die Partie war noch nicht zu Ende. Knechtle lancierte in der 95. Minute mit einem langen Diagonalball wiederum Locher, dessen Flanke konnte der Torhüter im letzten Moment noch an die Latte lenken. Bevor der fällige Eckball aber ausgeführt werden konnte, pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

So mussten sich die beiden Mannschaften die Punkte teilen. Für den FC Teufen geht es bereits am Donnerstag wieder weiter. Das Nachtragsspiel der 1. Runde gegen den FC Besa wird um 20.15 Uhr auf dem Landhaus angepfiffen. Und am kommenden Sonntag gastieren die Teufner in Balzers. (sk)

 

Telegramm: Höhener; Preisig (Babic), Rohner, Knechtle; Locher, Panella, Bachmann, Boppart (Eigenmann); Walz (Meng), Ehrbar, Pezzoli

Cupniederlage zum Auftakt

Zum Auftakt in die neue Saison verliert der FC Teufen zu Hause das Cupspiel mit 3-1 gegen den FC Zuzwil.  

Der Start in die Partie konnte für das Heimteam jedoch nicht besser ausfallen. Bereits nach 4 Minuten schob Boppart einen Querpass von Eigenmann gekonnt in die Maschen. Und in der 25. Minute hätte die Führung ncoh ausgebaut werden können, doch Palangkas schoss links am Tor vorbei. Das war es dann auch bereits in der ersten Halbzeit von den Teufnern. Die Zuzwiler waren danach spielbestimmend und tauchten immer wieder gefährlich vor Ehrbar auf. Dennoch blieben sie noch glücklos. So gingen die Teams mit einer glücklichen 1-0 Führung für das Heimteam in die Kabine.  

Im zweiten Umgang fand der FC Teufen etwas besser in Spiel. Dennoch mussten sie nach 68 Spielminuten den Ausgleich durch einen schönen Kopfballtreffer hinnehmen. Gleich nach Wiederanpfiff hatte Boppart den neuerlichen Führungstreffer bereits wieder auf dem Kopf, doch er traf nur den Aussenpfosten. In der 79. Minute gelang dann der erstmalige Führungstreffer für die Gäste aus Zuzwil. Und nur 6 Minuten später führten sie mit dem dritten Treffer die Entscheidung herbei.  

Nach teils guten Vorbereitungsspielen verliess der FC Teufen beim Cupspiel das Feld als verdienter Verlierer. Nun hat das Team Zeit, bis zum Samstag, 26. August, am Feinschliff für die Saison zu arbeiten. An diesem Tag treffen Sie, wieder auf dem Landhaus, auf den FC Schaan. (sk) 

 

Telegramm: Ehrbar; Knechtle, Rohner, Palangkas; Boppart (Walz), Eigenmann (Babic), Preisig, Locher (Grbic); Pezzoli, Panella, Creo

Knappe Niederlage in Diepoldsau

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Teufen 2:1.

Bei hochsommerlichen Temperaturen reiste der FC Teufen mit einem stark dezimierten Team nach Diepoldsau.

Das Aufgebot umfasste gerade einmal zwölf Spieler und davon war mit Germann ein Aushilfsspieler aus der 2. Mannschaft dabei und mit S. Ehrbar musste auch der zweite Torhüter das Feldspieler-Dress anziehen.
So war die Taktik bei diesem Wetter auch schnell sichtbar. Man liess den vermeintlichen Aufsteiger das Spiel machen und versuchte kompakt zu stehen und einzelne Nadelstiche zu setzen. Dies gelang äusserst gut. So hatte Germann in der 27. Minute eine gute Möglichkeit und Bachmann verpasste eine Knechtle-Flanke in der 39. Minute nur knapp. Doch auch Höhener wurde geprüft, entschärfte den Angriff aber souverän.

Die Diepoldsauer wirkten ratlos, gegen diese kompakte Defensive ein Mittel zu finden. So wechselte der Diepoldsauer-Trainer dann zu Beginn der zweiten Halbzeit auch den Ex-Profi Karatay ein. Und bereits nach drei Minuten musste Höhener einen Schuss von ihm entschärfen. Nach 55 Minuten erzielte der FC Diepoldsau-Schmitter nach einem schönen und schnellen Angriff den Führungstreffer. Das war das erste Mal, dass der FCT seine Ordnung verlor und dies wurde konsequent ausgenutzt. Und nur 9 Minuten später erhöhte eben dieser Karatay auf 2-0. Auch da ging die Ordnung im Sechzehnmeterraum der Gäste verloren und der Ball konnte nicht geklärt werden. Mit der 2-0 Führung liessen es die Heimspieler etwas gemütlicher angehen. So fanden die Teufner wieder besser ins Spiel und konnten ihrerseits nun gefährliche Angriffe lancieren. So auch in der 81. Minute – Germann flankt freistehend auf den mitgelaufen R. Ehrbar und dieser verwertet herrlich per Kopf. Dies setzte nochmals die letzten Kraftreserven frei und verunsicherte das Heimteam sichtlich. Nach einem Freistoss jubelten wieder die Teufner. Rohner köpfte auch diesen Ball schön in die Maschen, doch der Unparteiische hatte eine Abseitsposition gesehen und gab dadurch den Treffer nicht.
So musste sich der FC Teufen knapp mit 2-1 geschlagen geben. Doch war auch hier wieder ersichtlich, dass dieses junge Team, auch mit nicht optimalen Voraussetzungen mit den Besten der Liga mithalten kann.
Am Pfingstmontag findet das letzte Heimspiel des FC Teufen statt. Anpfiff auf dem Landhaus ist um 16 Uhr. (sk)

Telegramm: Höhener; Bindernagel, Rohner, Gygax, Knechtle; Germann, Bachmann, R. Ehrbar, Locher; Pezzoli, Ruibal (S. Ehrbar)